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Belluno
Belluno (Italien)
Belluno (Italien)
Staat Italien
Region Venetien
Provinz Belluno (BL)
Lokale Bezeichnung Belùn
Koordinaten 46° 8′ N, 12° 13′ O46.139612.216988888889390Koordinaten: 46° 8′ 23″ N, 12° 13′ 1″ O
Höhe 390 m s.l.m.
Fläche 147,18 km²
Einwohner 35.497 (31. Dez. 2024)[1]
Fraktionen Antole, Bes, Bolzano Bellunese, Caleipo, Castion, Castoi, Cavessago, Cavarzano, Cet, Chiesurazza, Cirvoi, Col di Salce, Cusighe, Faverga, Fiammoi, Giamosa, Giazzoi, Levego, Madeago, Miér, Nevegal, Orzes, Pedeserva, Rivamaor, Safforze, Sala, Salce, San Pietro in Campo, Sargnano, Sois, Sopracroda, Sossai, Tassei, Tisoi, Vezzano, Vignole, Visome
Postleitzahl 32100; 32024
Vorwahl 0437
ISTAT-Nummer 025006
Bezeichnung der Bewohner Bellunesi
Schutzpatron San Martino (11. November)
Website Gemeinde Belluno

Lage der Gemeinde Belluno in der Provinz Belluno

Belluno (venetisch: Belun, deutsch veraltet: Beilun) ist eine Stadt in Norditalien mit 35.497 Einwohnern (Stand: 31. Dezember 2024). Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Venetien und liegt am Fluss Piave.

Belluno wurde für das Jahr 1999 zur Alpenstadt des Jahres gekürt.

Geschichte

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Belluno mit Kathedrale

Im 5. Jahrhundert v. Chr. siedelten auf dem Gebiet des heutigen Belluno die Volksstämme der Veneter und der Kelten, die der späteren Stadt ihren Namen gaben: „Belluno“ kommt vermutlich vom keltischen Ausdruck „belo-donum“, was so viel wie „lichte Anhöhe“ bedeutet. Etwa 300 Jahre später, im 2. Jahrhundert v. Chr., wurde Belluno römisch unter dem Namen „Bellunum“.

Nach dem Untergang des Römischen Reiches in den Wirren der Völkerwanderung um 500 wurde die Stadt wiederholt von den Germanen angegriffen und auch eingenommen, aber schließlich von Justinian zurückerobert, bis sie dann um 580 an die Langobarden fiel. Ende des 8. Jahrhunderts kam Belluno schließlich unter karolingische Herrschaft.

Im 10. Jahrhundert dehnte Giovanni II., Bischof von Belluno, sein Einflussgebiet bis ins Cadore, nach Jesolo, Bassano und Venzone aus.

1249 eroberte Ezzelino III. da Romano die Stadt, worauf die Herrschaft der Camineser und Scaliger folgte.

1360 wurde Belluno dem Territorium von Padua (unter Francesco da Carrara) zugeschlagen, 1404 wurde es an Venedig abgetreten.

In den Jahren 1508 bis 1512 nahm Belluno am Krieg Venedigs gegen die Liga von Cambrai teil.

In den nächsten Jahren wurden immer neue Kulturpflanzen in Europa bekannt, wie zum Beispiel die Bohne, der Mais oder die Kartoffel, was die Struktur der landwirtschaftlichen Betriebe in Belluno stark veränderte.

1797 marschierten die napoleonischen Truppen in Belluno ein, hierauf folgte eine fast zehnjährige Herrschaft durch Franzosen und Österreicher, bis Belluno im Jahre 1806 Hauptstadt des Dipartimento del Piave im neu gegründeten Italienischen Königreich wurde.

Nach dem Fall Napoléons I. 1815 wurde das Belluneser Land in das Königreich Lombardo-Venetien eingegliedert. Während 1848 noch ein starkes Unabhängigkeitsbestreben unter den Einwohnern Bellunos herrschte, schloss sich die Stadt 18 Jahre später gemeinsam mit Venetien als Provinzhauptstadt dem Königreich Italien an.

1886 wurde mit dem Bau der Eisenbahnlinie Treviso-Belluno begonnen, welche bis 1914 bis Calalzo verlängert wurde.

Nach dem Ersten Weltkrieg und der Annexion Südtirols sowie des Trentino wurde der südöstliche Teil des Letzteren zusammen mit Cortina d’Ampezzo abgetrennt und der Provinz Belluno zugeordnet.

In den Jahren 1943–1945 gab es in der Bevölkerung großen Widerstand gegen das Regime der von Deutschland abhängigen faschistischen Repubblica Sociale Italiana. Zahlreiche Bürger schlossen sich der Resistenza an und kämpften gegen die Truppen Mussolinis und die deutsche Wehrmacht.

Am 9. Oktober 1963 trat der Stausee des Vajont aufgrund eines Bergrutsches über die unversehrte Staumauer, worauf sich 50 Millionen Kubikmeter Wasser in das Tal ergossen. Mehrere Dörfer wurden vollständig zerstört; es gab fast 2000 Tote und die Auswirkungen des Unglücks waren auch im etwa 20 km entfernten Belluno zu spüren.

Seit 1973 besteht das Staatsarchiv Belluno. 1990 wurde der Nationalpark Belluneser Dolomiten eingerichtet.

Wirtschaft

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Belluno ist Sitz einiger bekannter Unternehmen. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Brillenfertigung (Luxottica). Zudem ist die Versicherung VHV Italia (ehemals: Val Piave) ansässig, die Teil der VHV Gruppe ist.

Klima

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Belluno
Klimadiagramm
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-2
_ Temperatur (°C)   _ Niederschlag (mm)
Quelle: ENEA
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Belluno
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Tagesmax. (°C) 3,3 6,2 11,1 15,5 19,9 24,0 26,5 26,0 22,4 16,3 9,6 4,5 ⌀ 15,5
Mittl. Tagesmin. (°C) −4,1 −2,4 1,8 5,9 9,9 13,4 15,3 14,9 12,2 7,3 2,1 −2,2 ⌀ 6,2
Niederschlag (mm) 45 52 77 97 130 120 115 102 98 116 105 71 Σ 1128
Regentage (d) 5 5 7 11 13 13 11 10 8 9 8 6 Σ 106
T
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m
p
e
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3,3
−4,1
6,2
−2,4
11,1
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15,5
5,9
19,9
9,9
24,0
13,4
26,5
15,3
26,0
14,9
22,4
12,2
16,3
7,3
9,6
2,1
4,5
−2,2
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: ENEA

Verkehr

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Wenige Kilometer nordöstlich von Belluno, bei Ponte nelle Alpi, trifft die aus Süden kommende Autostrada A27 auf die aus Norden kommende Strada Statale 51 di Alemagna. Belluno ist an diese Verkehrsachse über die Strada Statale 50 del Grappa e del Passo Rolle angebunden, die in südwestlicher Richtung bis nach Feltre und ins Trentino führt. Belluno hat einen Bahnhof und einen kleinen Flugplatz für die allgemeine Luftfahrt.

Persönlichkeiten

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Söhne und Töchter der Stadt

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  • Andrea Alpago (um 1452–1522), latinisiert Andreas Alpagus (Bellunensis), an der venetianischen Botschaft in Damaskus 30 Jahre tätiger Arzt und Übersetzer von Avicennas Kanon der Medizin
  • Giovanni Pierio Valeriano Bolzanio (1477–1558), italienischer Humanist und Theologe
  • Sebastiano Ricci (1659–1734), venezianischer Maler
  • Gregor XVI. (1765–1846), Papst
  • Giovanni De Min (Demin) (1786–1859), Maler und Kupferstecher
  • Matthäus Graf Franceschi del Campo (1790–1844), Superior an der katholischen Hofkirche Dresden und Wirklicher Vikariatsrat im Königreich Sachsen[2]
  • Ippolito Caffi (1809–1866), Maler
  • Adolf von Boog (1866–1929), österreichischer Feldmarschallleutnant
  • Lea Zanolli (1899–1995), italienisch-schweizerische Plastikerin, Zeichnerin und Mosaizistin
  • Dino Buzzati (1906–1972), Schriftsteller (geboren in San Pellegrino)
  • Johannes Paul I. (1912–1978), Papst (geboren in Forno di Canale), studierte und lehrte am Priesterseminar von Belluno
  • Tommaso Padoa-Schioppa (1940–2010), Ökonom und Politiker
  • Aldo Romano (* 1941), Jazz-Musiker
  • Giovanni Mastel (1943–2021), Eishockeyspieler
  • Andrea Da Rold (* 1972), Fußballspieler
  • Federico D’Incà (* 1976), Politiker
  • Deborah Gelisio (* 1976), Sportschützin
  • Ericailcane (* um 1980), Streetart-Künstler und Zeichner
  • Ilaria Sommavilla (* 1987), Grasskiläuferin
  • Elisa Caffont (* 1999), Snowboarderin
  • Elia Barp (* 2002), Skilangläufer

Mit Beziehung zur Stadt

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  • Claude-Victor Perrin gen. Victor (1764–1841), von Napoleon Bonaparte zum französischen Herzog von Belluno ernannt

Weblinks

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Commons: Belluno – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Belluno – Reiseführer
  • Adorable Belluno: Die offizielle Tourismus-Seite der Stadt Belluno

Einzelnachweise

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  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. Abgerufen am 7. August 2025 (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024). 
  2. ↑ Matthäus Graf Franceschi del Campo im Stadtwiki Dresden, abgerufen am 25. Februar 2024.
Wappen der Provinz Belluno
Gemeinden der Provinz Belluno in der Region Venetien

Agordo | Alleghe | Alpago | Arsiè | Auronzo di Cadore | Belluno | Borca di Cadore | Borgo Valbelluna | Calalzo di Cadore | Canale d’Agordo | Cencenighe Agordino | Cesiomaggiore | Chies d’Alpago | Cibiana di Cadore | Colle Santa Lucia | Comelico Superiore | Cortina d’Ampezzo | Danta di Cadore | Domegge di Cadore | Falcade | Feltre | Fonzaso | Gosaldo | La Valle Agordina | Lamon | Limana | Livinallongo del Col di Lana | Longarone | Lorenzago di Cadore | Lozzo di Cadore | Ospitale di Cadore | Pedavena | Perarolo di Cadore | Pieve di Cadore | Ponte nelle Alpi | Rivamonte Agordino | Rocca Pietore | San Gregorio nelle Alpi | San Nicolò di Comelico | San Pietro di Cadore | San Tomaso Agordino | San Vito di Cadore | Santa Giustina | Santo Stefano di Cadore | Sedico | Selva di Cadore | Seren del Grappa | Setteville | Sospirolo | Soverzene | Sovramonte | Taibon Agordino | Tambre | Val di Zoldo | Vallada Agordina | Valle di Cadore | Vigo di Cadore | Vodo di Cadore | Voltago Agordino | Zoppè di Cadore

Normdaten (Geografikum): GND: 4087135-6 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n79041999 | VIAF: 157092112
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Kategorien:
  • Belluno
  • Gemeinde in Venetien
  • Ort in der Provinz Belluno
  • Provinzhauptstadt in Italien
  • Ortsname keltischer Herkunft
  • Träger der Tapferkeitsmedaille in Gold (Italien)

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