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Arbeitsmigration 👆 Click Here!
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Arbeitsmigration oder Erwerbsmigration ist die Wanderung (lat. migratio) von Menschen zum Zweck der Arbeitsaufnahme. Der Schwerpunkt der ArbeitskrÀftewanderung geht aus wirtschaftlich schwÀcheren LÀnder in wirtschaftlich weiter entwickelte LÀnder. Die Abwanderung gut ausgebildeter FachkrÀfte wird als Talentabwanderung (Brain Drain) bezeichnet.

Ursachen

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Wesentliche Ursache ist ein Fehlallokation auf dem Faktormarkt. Fehlende ArbeitsplĂ€tze oder UnterbeschĂ€ftigung in einem Land oder einer Region fĂŒhren dazu, dass Menschen in Regionen mit höherer Nachfrage nach ArbeitskrĂ€ften abwandern. LohngefĂ€lle und bessere Arbeitsbedingungen in anderen LĂ€ndern ziehen ArbeitskrĂ€fte an, um an höheren Löhnen oder besseren beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten teilzuhaben.

Die Migration kann durch kulturelle oder persönliche UmstÀnde gefördert oder gebremst werden. Kulturelle Migrationserwartungen können beispielsweise die Abwanderung von ArbeitskrÀften fördern, Erwartungen, bei der Familie zu bleiben oder das Hab und Gut zu verwalten, entsprechend bremsen.

Damit ist die Arbeitsmigration abzugrenzen von der Migration aus politischen GrĂŒnden und der Migration aus persönlichen GrĂŒnden (z. B. Heiratsmigration, Familiennachzug, Bildungsmigration, Auswanderung aus Abenteuerlust).

Wirkung

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Volkswirtschaft

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Bei Volkswirtschaften mit Leistungsbilanzdefiziten und ohne starke FinanzmĂ€rkte sind RĂŒckĂŒberweisungen von Migranten (Remittances) wesentlich, um die Übertragungsbilanz zu stĂ€rken und die fĂŒr Einfuhren notwendigen Devisen zu erhalten. Ohne RĂŒckĂŒberweisungen wĂŒrden Staaten mit Leistungsbilanzdefiziten und wenig attraktiven FinanzmĂ€rkten und fehlenden auslĂ€ndischen Direktinvestitionen in eine WĂ€hrungskrise kommen. FĂŒr viele Staaten können RĂŒckĂŒberweisungen einen wichtigen Teil des Bruttoinlandsprodukts ausmachen.

LĂ€nder weltweit Anteil am Bruttoinlandsprodukt LĂ€nder in Europa Anteil am Bruttoinlandsprodukt
Tadschikistan 39,1 % Republik Moldau 11,8 %
Nepal 26,5 % Montenegro 10,9 %
Libanon 30,7 % Bosnien und Herzegowina 10,4 %
Nicaragua 26,8 % Albanien 9,0 %
Honduras 25,7 % Serbien 7,7 %
El Salvador 24,1 % Kroatien 7,4 %
Haiti 19,7 % Ukraine 8,5 %
Jamaika 18,9 % RumĂ€nien 2,8 %
Guatemala 19,6 % Bulgarien 2,4 %
Gambia 23,3 % Ungarn 2,2 %
Liberia 18,2 % Georgien 13,8 %
SĂŒdsudan 15,6 % Griechenland 0,2 %

Quelle: 2023[1]

Die ArbeitsmĂ€rkte werden entlastet, was zu einer besseren Allokation auf dem Faktormarkt fĂŒhrt. Das geringe ArbeitskrĂ€fteangebot kann im Heimatland zu steigenden Löhnen fĂŒhren (Lohnkonvergenz). Der Verlust von FachkrĂ€ften kann Regierungen dazu bewegen, bessere Arbeits- und Lebensbedingungen zu schaffen, um Talente im Land zu halten. Auswanderung und RĂŒckwanderungen können zum Wissenstransfer betragen.

Andererseits kann wegen höherer Löhne im Ausland vorĂŒbergehend ein ArbeitskrĂ€ftemangel im Inland eintreten, der die weitere wirtschaftliche Entwicklung behindern kann. Das Steuersubstrat wird geschwĂ€cht. Investitionen in Bildung und Ausbildung der eigenen BĂŒrger können verloren gehen.

Gesellschaft

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Durch starke Abwanderung vor allem junger Menschen können ganze Landstriche ĂŒberaltern. Wenn ein Geschlecht ĂŒberdurchschnittlich das Land verlĂ€sst, kann sich diese Auswanderung nochmals verschĂ€rfend auf die demographische Lage einer Gegend auswirken.

Es werden oft Familien jahrelang zerrissen. Die psychosozialen Folgen fĂŒr die Familien können betrĂ€chtlich sein. Manchmal fĂ€llt es rĂŒckkehrenden Gastarbeitern schwer, sich in ihrer Heimat wieder einzufinden. Sie sind zerrissen zwischen alter und neuer Heimat und werden oft von den Daheimgebliebenen abgelehnt.

Bezeichnungen: Fremdarbeiter, Gastarbeiter, auslÀndischer Arbeitnehmer, Arbeitsemigrant

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In der Bundesrepublik Deutschland beschrieb der erste Bericht der Bundesanstalt fĂŒr Arbeit die wirtschaftliche und soziale Lage nichtdeutscher Arbeitnehmer mit der Überschrift „AuslĂ€ndische Arbeitnehmer 1969“.[2] Diese Bezeichnung ersetzte bei offiziellen Stellen und bei den Gewerkschaften seit damals zunehmend den Begriff Gastarbeiter. „Gastarbeiter“ hatte „Fremdarbeiter“ ersetzt, womit Kriegsgefangene und auslĂ€ndische Zivilisten in der Zeit des Nationalsozialismus bezeichnet worden waren, die im Deutschen Reich Zwangsarbeit leisten mussten.[3]

Unter auslĂ€ndischen Arbeitnehmern verstand man in der Bundesrepublik Deutschland damals sowohl die in den Ă€rmeren MittelmeerlĂ€ndern (Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Jugoslawien und TĂŒrkei, den „Anwerbestaaten“) angeworbenen Arbeiter, als auch AuslĂ€nder aus den reicheren Nachbarstaaten, wie Österreich, Niederlande, England, Frankreich, unter denen sich hĂ€ufiger auch qualifizierte Angestellte befanden. Diese spielten aber wegen ihrer wesentlich geringeren Anzahl auch nur eine geringere Rolle.

In der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs und der VollbeschĂ€ftigung fehlte es an qualifizierten ArbeitskrĂ€ften fĂŒr gering qualifizierte TĂ€tigkeiten, vor allem in der Montan- und Automobilindustrie, Stadt- und GebĂ€udereinigung. Im europĂ€ischen Ausland wurden seit 1955 mithilfe von AnwerbebĂŒros und bilateralen Anwerbeabkommen zunĂ€chst vor allem weibliche Gastarbeiter angeworben.[4][5]

Der Begriff des „Gastes“ sprach fĂŒr sich, da man im Gastland Deutschland einen vorĂŒbergehenden Aufenthalt zur Leistung von Arbeit vorsah. Auf der anderen Seite verbietet es die Gastfreundschaft, seinen Gast arbeiten zu lassen. Die WidersprĂŒchlichkeit und Ironie dieses Begriffs wurde auch im Bereich der modernen deutschsprachigen Gastarbeiterliteratur dargestellt.

In den Anwerbeabkommen der ersten Zeit war vorgesehen, dass die Arbeiter wieder in ihr Heimatland zurĂŒckkehren und durch neue ersetzt werden sollten, ein „Rotationsprinzip“.[6] FĂŒr diejenigen, die dauerhaft blieben, bĂŒrgerte sich der Begriff „Arbeitsemigranten“ ein. Er kommt dem wirtschaftlich-sozialen Hintergrund am nĂ€chsten.

Deutschland

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Arbeitsmigration nach Deutschland

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Anwerbung von Menschen zum Zwecke der Erwerbsarbeit und des wirtschaftlichen Aufbaus eines Staates wird schon verstĂ€rkt seit dem DreißigjĂ€hrigen Krieg betrieben, insbesondere Preußen betrieb eine forcierte Zuwanderungspolitik (Peuplierung). Motivation der Anwerbung war dabei aus Sicht des anwerbenden Staates in der Regel noch nicht vorrangig die Suche nach ArbeitskrĂ€ften fĂŒr bestehende Betriebe, sondern der Anreiz zum Aufbau neuer Landwirtschaftsbetriebe (und anderer Betriebe) zum Zwecke der Binnenkolonisation bevölkerungs- und strukturschwacher Bereiche innerhalb des Herrschaftsbereich des anwerbenden Staates, sowie der wirtschaftlichen Weiterentwicklung durch das Know-how hochqualifizierter Menschen aus dem Ausland.

Arbeitsmigration im engeren Wortsinne setzt in Zusammenhang mit der Industrialisierung ein. In den Industrieregionen des Deutschen Reiches bestand Ende des 19. Jahrhunderts insbesondere eine starke Zuwanderung von Polen, die allerdings zum Teil aus den Ostgebieten des Deutschen Reiches stammten (siehe z. B. Ruhrpolen), also zum Teil Binnenmigranten waren. Allerdings war diese Politik nach ca. 1880 durch das Bestreben bestimmt, den nötigen ArbeitskrĂ€ftezustrom aus dem östlichen Ausland nicht zur Einwanderung geraten zu lassen, sondern in den Bahnen transnationaler Saisonwanderung zu halten. Zu diesem Zwecke etablierte Preußen ab 1890 ein Kontrollsystem zur Steuerung und Überwachung der Arbeitsmigration der polnischen ArbeitskrĂ€fte.

Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland

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→ Hauptartikel: Gastarbeiter

Bereits Anfang der 1950er-Jahre wurde in einigen Branchen in der Bundesrepublik ein ArbeitskrĂ€ftemangel spĂŒrbar. Die hohe Zahl der Kriegstoten und -gefangenen sowie ermordeten und geflĂŒchteten Juden schrĂ€nkte das ArbeitskrĂ€ftepotenzial ein. Vor allem der Bergbau litt darunter, dass viele neu eingestellte Arbeitnehmer bei der ersten Gelegenheit in Branchen mit weniger harten Arbeitsbedingungen wechselten. ZunĂ€chst wurden die Bergbauunternehmen selbst aktiv und warben in Österreich unter den FlĂŒchtlingen aus SiebenbĂŒrgen neue Kumpel an. Allerdings blieb die Zahl der so gewonnenen Arbeitnehmer gering. Andererseits kamen durch Flucht und Vertreibung mehrere Millionen Deutsche aus Ostdeutschland und den verstreuten deutschen Siedlungsgebieten in die Bundesrepublik. Bereits in dieser Zeit gab es im Bundeswirtschaftsministerium erste Überlegungen, italienische Arbeiter anzuwerben, was jedoch zunĂ€chst auf die Ablehnung der Unternehmer stieß. Unter anderem rechneten sie mit einer geringen Arbeitsleistung sowie der Verbreitung kommunistischer Ideen.

Im Herbst 1953 warb die italienische Regierung in der Bundesrepublik fĂŒr italienische Gastarbeiter. Auf diesem Weg sollte das Handelsbilanzdefizit durch ÜberschĂŒsse in der Übertragungsbilanz kompensiert werden, um die Leistungsbilanz der Bundesrepublik gegenĂŒber auszugleichen. ZunĂ€chst reagierte die Bundesregierung zurĂŒckhaltend auf das Angebot. Vor allem Arbeitsminister Anton Storch wollte zunĂ€chst deutsche Arbeitslose aus strukturschwachen Gebieten in Arbeit bringen. Die Gegenposition vertrat Wirtschaftsminister Ludwig Erhard. 1954 begann er eine gezielte Pressekampagne, um eine öffentliche Diskussion ĂŒber die Anwerbung von auslĂ€ndischen ArbeitskrĂ€ften auszulösen. Zeitgleich setzte die italienische Regierung GesprĂ€che ĂŒber Rahmenbedingungen fĂŒr die Anwerbung von ArbeitskrĂ€ften durch. In diesen Verhandlungen wurden das Auswahlverfahren durch die deutsche Arbeitsverwaltung, Lohntransfer und den Familiennachzug geregelt.

Im Sommer 1955 Ă€nderte die Bundesregierung offiziell ihre Haltung, auch weil absehbar war, dass der Aufbau der Bundeswehr und die geplante Wehrpflicht weitere ArbeitskrĂ€fte binden wĂŒrde und weil in Frankreich und der Schweiz ebenfalls ĂŒber die Anwerbung italienischer Arbeiter diskutiert wurde. Eine erste Hochrechnung sah fĂŒr 1956 einen Anwerbebedarf von 800.000 ArbeitskrĂ€ften vor.[7] Am 20. Dezember 1955 wurde das deutsch-italienische Anwerbeabkommen unterzeichnet. Die „Vereinbarung ĂŒber die Anwerbung und Vermittlung von italienischen ArbeitskrĂ€ften nach der Bundesrepublik Deutschland“ vom 20. Dezember 1955 regelte die praktische DurchfĂŒhrung der Arbeitsvermittlung in Italien von der Anforderung der deutschen Betriebe ĂŒber die Auswahl der Bewerber in Italien bis hin zu Anreise, Lohnfragen und Familiennachzug. ZunĂ€chst sollten Saisonarbeiter fĂŒr die Landwirtschaft und fĂŒr das Hotel- und GaststĂ€ttengewerbe angeworben werden. Die ArbeitsvertrĂ€ge waren auf sechs oder zwölf Monate befristet, doch bereits kurz nach Unterzeichnung des Abkommens reichten Betriebe aus allen Branchen, besonders Industrie und Bergbau, VermittlungsauftrĂ€ge ein, die verstĂ€rkt zur Anwerbung von mĂ€nnlichen ArbeitskrĂ€ften fĂŒhrten.[8]

Weitere AnwerbevertrĂ€ge wurden geschlossen, 1960 mit Griechenland und Spanien, 1961 mit der TĂŒrkei, 1963 mit Marokko, 1964 mit Portugal, 1965 mit Tunesien und 1968 mit Jugoslawien.[9]

Die Bundesrepublik Deutschland war nicht durchgĂ€ngig als einziges an der Entsendung von Gastarbeitern interessiert – vielfach machten auch die EntsendelĂ€nder selbst Druck auf die Behörden Westdeutschlands, Gastarbeiter in großem Stil aufzunehmen. Dies betraf insbesondere die TĂŒrkei: Legationsrat Ercin von der tĂŒrkischen Botschaft ĂŒbermittelte 1960 den Wunsch seiner Regierung nach Abschluss einer Wanderungsvereinbarung. Eine deutsche Ablehnung wĂŒrde von seiner Regierung als eine „ZurĂŒcksetzung“ des NATO-Mitglieds TĂŒrkei besonders gegenĂŒber Griechenland betrachtet werden.[10] „Sowohl Anfang der sechziger Jahre als auch zu Beginn der siebziger Jahre war die TĂŒrkei darauf angewiesen, ArbeitskrĂ€fte ins Ausland zu schicken, da sie nur auf diese Weise die Arbeitslosigkeit im Land reduzieren und mit Hilfe der regelmĂ€ĂŸigen GastarbeiterĂŒberweisungen ihr hohes Außenhandelsdefizit ausgleichen konnte,“ so der ehem. Leiter des Zentrums fĂŒr TĂŒrkeistudien, Prof. Faruk ƞen, 1980 in seinem Buch „TĂŒrkische Arbeitnehmergesellschaften“.[11] Das deutscherseits federfĂŒhrende Bundesinnenministerium legte seinerseits Wert darauf, in der Anwerbevereinbarung die Aufenthaltsgenehmigungen jeweils auf maximal zwei Jahre zu beschrĂ€nken. Es solle „deutlich gemacht werden, daß eine DauerbeschĂ€ftigung tĂŒrkischer Arbeitnehmer im Bundesgebiet und eine Einwanderung, auf die auch von der TĂŒrkei kein Wert gelegt wird, nicht vorgesehen sind“.[12]

Im Juli 1954 betrug der Anteil der Gastarbeiter an der Gesamtzahl der beschĂ€ftigten Arbeitnehmer noch 0,4 Prozent. Der große Schub begann etwa 1960, als diese Gastarbeiterquote noch bei 1,5 Prozent lag. 1960 war das erste Jahr der VollbeschĂ€ftigung. Im September 1971 erreichte die Gastarbeiterquote bereits 10,3 Prozent. Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 verlor die Bundesrepublik mit der DDR eine wichtige Quelle fĂŒr ArbeitskrĂ€fte, zugleich wuchs die Wirtschaft weiter, so dass die Anwerbung verstĂ€rkt und auf weitere LĂ€nder ausgedehnt wurde.

ZunÀchst lebten die Arbeiter unter schlechten Bedingungen in Baracken. Allerdings begann in den 1960er Jahren der Familiennachzug.

Im September 1964 wurde Armando Rodrigues de SĂĄ zum millionsten Gastarbeiters der BRD auserkoren. Arbeitgeberverband, Arbeitsverwaltung und ein Riesenaufgebot von Fernsehen, Funk und Presse empfingen den portugiesischen Zimmermann feierlich auf dem Bahnhof Köln-Deutz, die Werkskapelle spielte Georges Bizets Auf in den Kampf Torero!, der damaligen Bundesinnenminister begrĂŒĂŸte ihn und er wurde mit einem Strauß Nelken, einer Ehrenurkunde sowie einem zweisitzigen ZĂŒndapp-Moped (heute im Haus der Geschichte) feierlich willkommen geheißen.[13]

1973 gab es bereits rund vier Millionen Gastarbeiter und Angehörige in der Bundesrepublik. Im selben Jahr einigte man sich auch auf einen Anwerbestopp aufgrund der drohenden Wirtschafts- und Ölkrise. Mit dem umstrittenen RĂŒckkehrhilfegesetz zur finanziellen Förderung der RĂŒckkehrbereitschaft auslĂ€ndischer Arbeitnehmer versuchte die Bundesregierung 1983/84 eine Entlastung des Arbeitsmarktes aufgrund zunehmender Arbeitslosigkeit zu erzielen.

Seit etwa 1990 kamen wegen des Zerfalls des Ostblocks und der Erweiterung der EuropÀischen Union auch Gastarbeiter aus Osteuropa nach Westeuropa.

Von 14 Millionen in die Bundesrepublik eingereisten Gastarbeitern kehrten etwa 12 Millionen wieder zurĂŒck.[14]

Entwicklung in der DDR

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Nilda Madraso erlernte als kubanische Gastarbeiterin Mitte der 1980er Jahre den Beruf eines Chemiefaserfacharbeiters im Chemiefaserkombinat „Wilhelm Pieck“ Schwarza (DDR)

In der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) nahmen die Vertragsarbeitnehmer eine Ă€hnliche Rolle ein. 1989 waren 94.000 Vertragsarbeitnehmer in der DDR ansĂ€ssig, zwei Drittel waren vietnamesischer Herkunft. Andere HerkunftslĂ€nder waren Kuba, Algerien, Mosambik, Angola, Polen und Ungarn. Sie wurden zeitlich befristet bis zu fĂŒnf Jahren in DDR-Betrieben beschĂ€ftigt. Die Arbeitnehmer wohnten in speziellen Wohnsiedlungen. Eine Integration dieser ArbeitskrĂ€fte, die hĂ€ufig nur unzureichend Deutsch konnten, in die DDR-Gesellschaft war nicht angestrebt und fand nur in den seltensten FĂ€llen statt.

Folgen

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Der Begriff Gastarbeiter verlor 1964 mit der Aufgabe des Rotationsprinzips an Relevanz. Die ehemaligen Immigranten werden heute als Migranten der ersten Generation bezeichnet.

Bereits Anfang der 1970er-Jahre zeigte sich, dass die ursprĂŒngliche Annahme eines befristeten Aufenthaltes in Deutschland verfehlt war. Das ursprĂŒnglich angestrebte Rotationsmodell fiel unter Druck der Arbeitgeber, welche sich die Kosten des erneuten Anlernens ersparen wollten. Durch Gesetze wurde der Nachzug von Familienangehörigen geregelt, eine Möglichkeit, die auch von vielen der Migranten genutzt wurde. 1973 erfolgte ein Anwerbestopp von Gastarbeitern wegen der Ölkrise, bis ins 21. Jahrhundert unterbrochen allein von der Green-Card-Offensive. Dadurch wurde die Bundesrepublik Deutschland de facto zu einem Einwanderungsland, wenngleich dies bis Ende der 1990er-Jahre von allen bundesdeutschen Regierungen zwar nicht bestritten, so doch zumindest ignoriert wurde und eine aktive Integrationspolitik nicht gewĂŒnscht war.

Auswanderung

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→ Hauptartikel: Auswanderung

Auswandernde deutsche ArbeitskrÀfte bevorzugen die Schweiz.[15] Ein Drittel der Schweizer möchte aber weniger Deutsche im Land und den Zuzug von ArbeitskrÀften aus Deutschland begrenzen.[16]

Anfang des 18. Jahrhunderts fĂŒhrten wirtschaftliche Probleme in Deutschland zu einer Auswanderungswelle in die Vereinigten Staaten.[17] Um das Jahr 1850 wanderten fast eine Million Deutsche in die Vereinigten Staaten aus, bildeten Ende des 19. Jahrhunderts die grĂ¶ĂŸte Einwanderergruppe und maßgeblich die dortigen Gewerkschaften.[17]

Politische Debatte

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Angesichts eines erklĂ€rten FachkrĂ€ftemangels in Deutschland werben Organisationen wie die German Scholars Organization (GSO) und Return to Bavaria um RĂŒckkehrer. Einzelnen in der Schweiz tĂ€tigen Hochschulprofessoren bot die GSO bis zu 100.000 Euro fĂŒr ihre RĂŒckkehr.[18] Der SachverstĂ€ndigenrat deutscher Stiftungen fĂŒr Integration und Migration (SVR) sprach sich 2015 fĂŒr branchenspezifische MobilitĂ€ts- und RĂŒckkehrer-Programme aus, um junge gut Qualifizierte zu werben, dauerhaft zu binden oder wieder zurĂŒckzuholen. Unter den Auswanderern aus Deutschland und den RĂŒckkehrern sind jeweils rund 80 % Hochqualifizierte.[19]

Angesichts des Drucks der anwachsenden Zahlen von Asylbewerbern und dem FachkrĂ€ftemangel sprechen sich einzelne Politiker dafĂŒr aus, die Nachfrage gut ausgebildeter Personen nach Asyl zum Teil in eine Arbeitsmigration nach Deutschland umzulenken. So schlug der PrĂ€sident des Bundesamts fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge Manfred Schmidt im Oktober 2013 vor, qualifizierte Personen bereits vor dem Asylantrag, in einer neu einzurichtenden Vorstufe des Asylverfahrens, als Arbeitsmigranten aufzunehmen. Sachsens Innenminister Markus Ulbig strebt hingegen an, qualifizierte Personen aus bereits lĂ€nger laufenden Asylverfahren aufzunehmen.[20] Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich erklĂ€rte, ein humanitĂ€res Problem könne nicht mit den Mitteln der Arbeitsmigration gelöst werden;[21] Experten der Bundesagentur fĂŒr Arbeit und der IHK verwiesen auf das Erfordernis, die unter FlĂŒchtlingen vorhandenen Qualifikationen und Potenziale ĂŒberhaupt zu erfassen.[22] Diese Debatte wird im Zuge der FlĂŒchtlingskrise in Europa 2015 erneut gefĂŒhrt.

Arbeitsmigration weltweit

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Weltweit fĂŒhrten die wachsenden industriellen Zentren zu neuartigen Arbeitswanderungen. Auslöser war oft die koloniale Plantagenwirtschaft und der Abbau von BodenschĂ€tzen (etwa Guano und Kupfer in Chile, Silber und Zinn in Bolivien, Pfeffer und Kautschuk in Malaya, Blei, Zink und Kupfer in Nordrhodesien, Kupfer und Uran im Belgischen Kongo).

Ähnlich wie Deutschland begannen nach dem Zweiten Weltkrieg auch andere europĂ€ische LĂ€nder, Gastarbeiter anzuwerben, beispielsweise Frankreich oder Großbritannien. Diese warben vermehrt in den LĂ€ndern, die damals oder einstmals zu ihren Kolonien zĂ€hlten.

Durch den Ölboom warben auch viele nahöstliche Staaten Gastarbeiter an, vor allem aus Pakistan, Indien und Bangladesch, aber auch aus Ă€rmeren arabischen LĂ€ndern und Afrika sĂŒdlich der Sahara. In manchen LĂ€ndern, wie etwa in Kuwait, machen Arbeitsemigranten bis zu 80 % der Wohnbevölkerung aus. Integrationsbestrebungen gibt es hier im Allgemeinen kaum, und es ist oft gesetzlich auch nach Jahrzehnten nicht möglich, die StaatsbĂŒrgerschaft zu erlangen. Besondere EinschrĂ€nkungen entstehen fĂŒr Migrantinnen in diesem Raum durch die AbhĂ€ngigkeit vom kafala-System.

Auch in den USA ist eine Arbeitsmigration zu betrachten, vorwiegend aus Mexiko.[23] Der Demograph Jeff Passel schĂ€tzte die Zahl der illegalen Einwanderer in den USA im MĂ€rz 2004 auf 10,3 Millionen, davon sollen 57 % oder 5,9 Millionen Mexikaner sein.[24] Umgedreht wandern viele US-Amerikaner in die Maquiladora-Region im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet. Hier sind grĂ¶ĂŸtenteils Branchen der Textil-, Elektro-, Elektronik- und Möbelindustrie vorzufinden, die von den Vorteilen des nordamerikanischen Freihandelsabkommen (NAFTA) profitieren. Weitere Arbeitsmigranten kommen unter anderem aus China, den Philippinen, Indien und Vietnam.

Die Einwanderung hat durchweg einen positiven Einfluss auf das relative Gehaltsniveau der im Inland geborenen BeschĂ€ftigten. In Gegensatz hierzu werden die frĂŒher Eingewanderten durch die spĂ€ter Eingewanderten einem Wettbewerbsdruck ausgesetzt, da sie eine Ă€hnliche Qualifikationsstruktur aufweisen, und verlieren dadurch an relativem Gehaltseinkommen.[25]

In Asien gibt es Millionen von Arbeitsmigranten; den höchsten Anteil machen sie in Singapur aus, wo die AuslĂ€nder etwa 30 % der ArbeitskrĂ€fte stellen, sowie in jĂŒngster Zeit in den Arabischen Emiraten (85 % AuslĂ€nderanteil in Dubai).

Vom Westen fast vollkommen unbeachtet findet in Westafrika Arbeitsmigration in großem Stile statt. Millionen von jungen Menschen vor allem aus den SahellĂ€ndern arbeiten unter oft unmenschlichen Bedingungen etwa auf Plantagen in den KĂŒstenstaaten wie Ghana, ElfenbeinkĂŒste und Liberia, aber auch in Senegal. Auch GroßstĂ€dte wie Lagos und die nigerianische Erdölindustrie haben große Anziehungskraft.

Die UnterschĂ€tzung der erforderlichen Integrationsleistungen durch den Staat und die Gesellschaft der AufnahmelĂ€nder, aber auch durch die Migranten selbst kommentiert Max Frisch mit dem zum geflĂŒgelten Wort gewordenen Spruch: „Wir riefen ArbeitskrĂ€fte und es kamen Menschen.“ (Anlass dazu waren die Diskussionen ĂŒber AuslĂ€nder und Überfremdung in der Schweiz in den 1960er Jahren; Grund fĂŒr die Diskussionen war die zahlenmĂ€ĂŸig große Immigration, insbesondere italienischer Einwanderer/Saisonniers).

Illegale Arbeitsmigranten

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Anders als in Deutschland kam es in anderen LĂ€ndern immer wieder zu umfangreichen Legalisierungsmaßnahmen der zuvor irregulĂ€ren Einwanderer.

Im Jahr 2004 erlaubte die thailĂ€ndische Regierung allen nicht autorisierten AuslĂ€ndern, die vor dem November 2003 gekommen waren, sich registrieren zu lassen. 1,5 Millionen Personen nutzten diese Möglichkeit. In Spanien haben von Februar 2005 bis Mai 2005 700.000 irregulĂ€re Einwanderer eine Aufenthaltserlaubnis beantragt.

Da die Möglichkeiten zur legalen Migration fĂŒr viele Menschen sehr begrenzt sind, nutzen viele Migranten die Hilfe von Fluchthelfern oder Menschenschmugglern. Dabei kommt es immer wieder zu TodesfĂ€llen. Im Juni 2000 waren im Hafen der englischen Stadt Dover 58 asiatische FlĂŒchtlinge erstickt in einem Lastwagen aufgefunden worden.

Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt

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Nach einer Studie des britischen National Institute of Economic and Social Research ist kein statistischer Zusammenhang zwischen einer hohen Einwanderungsquote und hoher Arbeitslosigkeit erwiesen; es gebe sogar ein schwaches Indiz fĂŒr eine Wirkung in die entgegengesetzte Richtung, dass nĂ€mlich eine hohe Einwanderungsquote die Wirtschaft stimuliere und dadurch die Arbeitslosigkeit auch von Niedrigqualifizierten mindere.[26]

Kommt es auf dem Markt zu einer AnnÀherung der LohnsÀtze verschiedener LÀnder durch Migration, spricht man von Lohnkonvergenz.

Nehmen Einwanderer Positionen in den unteren sozialen Schichten ein und kommt es in diesem Zusammenhang zu einem sozialen Aufstieg Einheimischer, nennt man dies in Anlehnung an den Soziologen Hans-Joachim Hoffmann-Nowotny eine Unterschichtung.

„Brain-Drain“ vs. „Brain-Gain“

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Siehe auch: Brain-Drain

Als „Brain-Drain“ (von engl. brain drain, „Gehirnabfluss“) bezeichnet man die Auswanderung der qualifizierteren Bevölkerungsschichten, wenn diese nicht die Möglichkeiten gegeben sehen, im eigenen Land eine ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit zu finden und davon leben zu können. Brain Drain fĂŒhrt oft zu einem Teufelskreis: Durch einen Mangel an qualifiziertem Personal verschlechtert sich die AttraktivitĂ€t des Standorts und damit auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Situation noch weiter. Brain Drain findet auch zu Zeiten statt, wo ansonsten der Migration enge Riegel vorgeschoben sind, da trotz aller EinwanderungsbeschrĂ€nkungen Experten noch immer gesucht sind.

Viele LĂ€nder, vor allem aber die OECD-Staaten, haben „Brain-Gain“-Programme eingefĂŒhrt, um diese Entwicklung aufzuhalten. Dabei versucht man durch besondere Angebote und UnterstĂŒtzung vor allem fĂŒr junge Akademiker, diese zum Bleiben zu bewegen. Ein Schwerpunkt ist dabei oft auch, das Bildungssystem zu verbessern, da ein Studium in einem anderen Land erfahrungsgemĂ€ĂŸ oft der erste Schritt zum Auswandern ist. Der Erfolg solcher Bestrebungen hĂ€lt sich jedoch in Grenzen, da sie ohne Verbesserung der allgemeinen Situation meist nicht viel mehr als AbsichtserklĂ€rungen sind.

Mittlerweile halten viele Wissenschaftler die Theorie des Brain-Drain allerdings fĂŒr ĂŒberholt oder jedenfalls zu undifferenziert. EindrĂŒckliches Beispiel fĂŒr den neuen Forschungsansatz, der in der Migration von FachkrĂ€ften eine Entwicklungsperspektive fĂŒr Ă€rmere Staaten sieht, ist der indische IT-Sektor. Seit den sechziger Jahren wanderten viele indische FachkrĂ€fte in die USA ab, wo sie wesentlich zum Boom der dortigen Branche beitrugen. Dort konnten sie auch Kapital und Know-how sowie Kontakte aufbauen. In den neunziger Jahren wanderten viele wieder zurĂŒck nach Indien und grĂŒndeten selbst Unternehmen, von denen die indische Wirtschaft stark profitierte und welche durch die weltweite IT-Krise weitere komparative Kostenvorteile realisieren konnte.

DarĂŒber hinaus finden die RĂŒckĂŒberweisungen von Migranten in ihre HeimatlĂ€nder immer mehr Beachtung. Sie ĂŒbersteigen die global registrierte staatliche Entwicklungshilfe (ODA) und in vielen armen LĂ€ndern macht sie den grĂ¶ĂŸten Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus (in El Salvador etwa 18 %).

Zweifellos GĂŒltigkeit besitzt der Brain-Drain-Ansatz jedoch hinsichtlich medizinischen Personals, dessen Ausbildung sehr teuer ist und an dem es allen Ă€rmeren Staaten (außer Kuba) fehlt.

Siehe auch

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  • AuslĂ€ndische Haushaltshilfe als Teil des privaten Hauspersonals
  • Globale Betreuungskette
  • Globalisierung#MobilitĂ€t von Personen
  • WirtschaftsflĂŒchtling
  • Schwarzarbeit
  • Zuwanderungsgesetz, „Wie geht man als Arbeiter nach Deutschland?“

Literatur

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  • Ulrich Herbert: Geschichte der AuslĂ€nderpolitik in Deutschland. Saisonarbeiter, Zwangsarbeiter, Gastarbeiter, FlĂŒchtlinge. MĂŒnchen 2001.
  • Hedwig Richter u. Ralf Richter: Die Gastarbeiter-Welt. Leben zwischen Palermo und Wolfsburg. Schöningh 2012.
  • Harald Bauder: How Migration Regulates Labor Markets New York. ISBN 0-19-518088-7
  • Felix Hoffmann: Zur kommerziellen Normalisierung illegaler Migration. Akteure in der Agrarindustrie von AlmerĂ­a, Spanien. Transcript, Bielefeld 2017, ISBN 3-837-63925-8
  • Karin Hunn: „NĂ€chstes Jahr kehren wir zurĂŒck
“. Die Geschichte der tĂŒrkischen „Gastarbeiter“ in der Bundesrepublik, Wallstein, Göttingen 2005, 598 S., ISBN 3-89244-945-7
  • Friedrich Heckmann: Die Bundesrepublik: Ein Einwanderungsland? Zur Soziologie der Gastarbeiterbevölkerung als EinwandererminoritĂ€t, Stuttgart: Klett-Cotta 1981.
  • Castro Varela, MarĂ­a do Mar / Clayton, Dimitria (Hrsg.): Migration, Gender, Arbeitsmarkt. Neue BeitrĂ€ge zu Frauen und Globalisierung. 2003, ISBN 3-89741-126-1
  • Dario/Kanzleiter, Boris (Hrsg.): Nach Norden. Mexikanische ArbeitsmigrantInnen zwischen neoliberaler Umstrukturierung, Militarisierung der US-Grenze und dem amerikanischen Traum. Verlag: Schwarze Risse, 1999, ISBN 3-924737-47-9
  • Hans Uske, Michael Heveling-Fischell, Waldemar Mathejczyk: Risiko Migration. Krankheit und Behinderung durch Arbeit. Duisburger Institut fĂŒr Sprach- und Sozialforschung, ISBN 3-927388-81-5
  • Raymond GĂ©taz, Kathi Hahn, Hannes Reiser (Redaktion): Bittere Ernte. Die moderne Sklaverei in der industriellen Landwirtschaft Europas. EuropĂ€isches BĂŒrgerforum/CEDRI, ISBN 3-9522125-2-0
  • Stefan Rother: Arbeitsmigration zwischen Nationalstaat und Global Migration Governance: Das Beispiel des Entsendelandes Philippinen. In: Heribert Weiland, Ingrid Wehr, Matthias Seifert (Hrsg.): Good Governance in der Sackgasse. Nomos, Baden-Baden 2009, S. 217–240, ISBN 978-3-8329-4292-2

Weblinks

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Commons: Foreign workers â€“ Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
  • Angekommen
 – Geschichte der Migration im Rheinland und Westfalen
  • migration-online.de – zu Migration und Arbeitswelt
  • DOSSIER Internationale SolidaritĂ€t Revisited – Gewerkschaften im Spiegel globaler Migrationsprozesse Dossier Heinrich-Böll-Stiftung, 2013.
  • DOSSIER Mobility and Inclusion – Managing Labour Migration in Europe Heinrich-Böll-Stiftung, 2010.
  • labournet.de BeitrĂ€ge zu Arbeitsmigration und den Positionen der Gewerkschaften
  • gastarbajteri.at 40 Jahre Arbeitsmigration in Österreich
  • Migration News (englisch)
  • Entwicklung durch Migration. In: APuZ 27/2005
  • Arbeitsbedingungen am Beispiel chinesischer Wanderarbeiter (Organisation fĂŒr Eine solidarische Welt)
  • domid.org – Dokumentationszentrum und Museum ĂŒber die Migration in Deutschland e. V.
  • CLOSE TO SLAVERY. Guestworker Programs in the United States. (PDF; 889 kB) A report by the Southern Poverty Law Center
  • Migration und Integration in Deutschland. Bibliografie von Dokumenten und Materialien, die im Internet online frei zugĂ€nglich sind. (PDF; 20 MB) Stand: 31. Dezember 2009. Bibliothek des Hessischen Landtags
  • Hedwig Richter: Die KomplexitĂ€t von Integration. Arbeitsmigration in die Bundesrepublik Deutschland von den fĂŒnfziger bis in die siebziger Jahre auf Zeitgeschichte-online November 2015.
  • Online-Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz: Dauerausstellung zur Arbeitsmigration

Einzelnachweise

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  1. ↑ Remittance inflows in 2023 (as % of GDP), auf migrationdataportal.org.
  2. ↑ AuslĂ€ndische Arbeitnehmer 1969, Bundesanstalt fĂŒr Arbeit, NĂŒrnberg 1970.
  3. ↑ Vom „Fremdarbeiter“ zum „Gastarbeiter“ von Roberto Sala, Institut fĂŒr Zeitgeschichte, MĂŒnchen/Berlin 2007.
  4. ↑ Migration und Geschlecht in der Bundesrepublik Deutschland, Monika Mattes, Zeitgeschichte online.
  5. ↑ Anmerkungen zum Frauenbild in der „Gastarbeiterliteratur“, Anke Asfur, Fritz-HĂŒser-Institut, Dortmund 2008.
  6. ↑ Als Deutschland zum Einwanderungsland wurde, Klaus J. Bade, Die Zeit, 24. November 2013.
  7. ↑ Kalenderblatt: Erster Zustrom von Gastarbeitern aus dem SĂŒden, Deutschlandradio, 20. Dezember 2005.
  8. ↑ http://www.angekommen.com/italiener/Lexicon/Anwerbeabkommen.html.
  9. ↑ Chronik "Migrationsgeschichte und Integrationspolitik in Deutschland".
  10. ↑ Steinert, Johannes-Dieter: Migration und Politik. Westdeutschland - Europa - Übersee 1945-1961. OsnabrĂŒck 1995, S. 307.
  11. ↑ Faruk ƞen: „TĂŒrkische Arbeitnehmergesellschaften - GrĂŒndung, Struktur und wirtschaftliche Funktion der tĂŒrkischen Arbeitnehmergesellschaften fĂŒr die sozioökonomische Lage in der TĂŒrkei“ (Frankfurt/Main 1980, S. 33 ff.), zit. nach Stefan Luft: „Abschied von Multikulti“, GrĂ€felfing, 2006 (Resch), S. 103. Luft zusammenfassend: „Das 'Ventil' Arbeitsmigration war fĂŒr die TĂŒrkei von existenzieller Bedeutung“. Vgl. hierzu auch besonders Heike Knortz: „Diplomatische TauschgeschĂ€fte: Gastarbeiter in der westdeutschen Diplomatie und BeschĂ€ftigungspolitik 1953-1973“, Köln 2008 (Böhlau-Verlag).
  12. ↑ Zit. nach Aytac Eryilmaz / Mathilde Jamin (Hrsg.): „Fremde Heimat - Yaban, Silan olur. Eine Geschichte der Einwanderung aus der TĂŒrkei“, 1998 (Klartext-Verlag), S. 73.
  13. ↑ Alexandra Ventura Corceiro: Geschichte und Entwicklung der portugiesischen Arbeitsmigration in die Bundesrepublik Deutschland. Die Geschichte von Armando Rodrigues de SĂĄ. Dokumentationszentrum und Museum ĂŒber die Migration in Deutschland (PDF; 21 kB).
  14. ↑ Hedwig Richter: Die KomplexitĂ€t von Integration. Arbeitsmigration in die Bundesrepublik Deutschland von den fĂŒnfziger bis in die siebziger Jahre, in: Zeitgeschichte-Online, November 2015, abgerufen am 2. Juni 2016.
  15. ↑ Schweiz will Einwanderung aus Deutschland bremsen. Der Spiegel, 12. Mai 2009, abgerufen am 7. Juni 2012. 
  16. ↑ Das denken die Schweizer wirklich ĂŒber die Zuwanderung aus Deutschland. Blick, 29. April 2012, abgerufen am 7. Juni 2012. 
  17. ↑ a b 1683–1900 – Geschichte und Einwanderung. U.S. Department of State, abgerufen am 7. Juni 2012. 
  18. ↑ Deutschland zahlt fĂŒr RĂŒckkehrer. NZZ am Sonntag, 6. Oktober 2013, abgerufen am 14. Oktober 2013. 
  19. ↑ Studie zur Auswanderung: Deutschland verliert Talente an das Ausland. FAZ, 10. MĂ€rz 2015, abgerufen am 20. September 2015. 
  20. ↑ Bundesamts-Chef Schmidt will gut ausgebildeten FlĂŒchtlingen ein Asylverfahren ersparen. Der Spiegel (online), 13. Oktober 2013, abgerufen am 14. Oktober 2013. 
  21. ↑ Debatte ĂŒber FlĂŒchtlingspolitik: „Arbeitsmigration löst Problem nicht“. Tagesschau, 14. Oktober 2013, archiviert vom Original am 14. Oktober 2013; abgerufen am 7. Dezember 2013. 
  22. ↑ Gebt ihnen Jobs. SĂŒddeutsche online, 7. Dezember 2013, abgerufen am 7. Dezember 2013. 
  23. ↑ Knut Henkel Zug ins Ungewisse. Über illegale Arbeitsmigranten, die ĂŒber Mexiko in die USA gelangen. In: Rheinischer Merkur, Nr. 19/2010, Seite 32.
  24. ↑ Migration News, April 2005.
  25. ↑ Anna Turner: Immigration helps boost relative wages of U.S.-born workers at all levels of education. Economic Policy Institute, Februar 2010.
  26. ↑ Ben Chu: Immigration does not cause unemployment, The Independent, 10. Januar 2012. (englisch)
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arbeitsmigration&oldid=261884534“
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