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Annemarie Schimmel – Glasplatte in der Bonngasse (Bonn)

Annemarie Brigitte Schimmel (* 7. April 1922 in Erfurt; † 26. Januar 2003 in Bonn) war eine deutsche Islamwissenschaftlerin.

Leben

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Kindheit und Jugend

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Annemarie Schimmels Vater war Postbeamter und befasste sich mit Philosophie und Mystik, die Mutter stammte aus einer Seefahrerfamilie und wurde als sehr tatkrĂ€ftig bezeichnet. Eine Tante war Schriftstellerin. 1929 erkrankte Schimmel an einer NierenentzĂŒndung, wegen der sie lĂ€nger zu Hause bleiben musste. In dieser Zeit erzĂ€hlte ihr die Mutter einige orientalische MĂ€rchen. Die Geschichte von Padmanaba und Hassan beeindruckte Schimmel besonders. In ihrer Biografie schrieb sie dazu: „In diesem Moment wusste ich ..., dass hier mein Weg war: Der Orient war das Ziel, der Orient der mystischen Weisheit.“ Von dieser Zeit an las Schimmel auch selbst viel ĂŒber den Orient und kleidete sogar ihre Puppen orientalisch. Ab 1932 besuchte Schimmel das Goethe-Lyzeum. In einem Aufsatz zum Thema Brief an meine Puppe schrieb Schimmel zum allgemeinen Erstaunen etwas ĂŒber den Boxeraufstand in China. Da sich bei Schimmel schon sehr frĂŒh ihre außergewöhnliche Begabung zeigte, wird sie auch als Wunderkind bezeichnet.[1] Als fĂŒnfzehnjĂ€hrige SchĂŒlerin begann Annemarie Schimmel Arabisch bei Hans Ellenberg zu lernen, der gleichzeitig Lektor an der Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena war. Ihre Jugendfreundin Dorle Ritzhaupt – eigentlich Katharina Barbara Dorothea (1922–2015), Tochter des Pfarrers der BarfĂŒĂŸerkirche Adam Ritzhaupt – hatte sie auf Ellenberg als Arabischlehrer aufmerksam gemacht.[2] Schimmel besuchte in Erfurt das heutige Königin-Luise-Gymnasium, durfte zwei Schuljahre ĂŒberspringen und konnte schon mit sechzehn Jahren das Abitur ablegen.[3]

Erste BerufstÀtigkeit und Studium

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Nach sechsmonatigem Arbeitsdienst studierte sie ab 1939 an der Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t (heute Humboldt-UniversitĂ€t) in Berlin zunĂ€chst Chemie und Physik, hörte aber auch islamische Kunstgeschichte und Arabistik. Am 20. November 1941 wurde sie mit der Doktorarbeit Die Stellung des Kalifen und der Qadis im spĂ€tmittelalterlichen Ägypten, die 1943 auch in der „Welt des Islams“ erschien, mit magna cum laude an der UniversitĂ€t Berlin promoviert. Bis Kriegsende war sie im AuswĂ€rtigen Amt unter Joachim von Ribbentrop als Übersetzerin tĂ€tig. Von Mai bis September 1945 wurde sie als Angehörige des Amtes durch die US-amerikanischen Behörden in Marburg interniert. 1946 schloss sie in Marburg ihr Habilitationsverfahren in Islamwissenschaften ab.[4] 1951 wurde sie in Religionsgeschichte bei Friedrich Heiler mit der Arbeit Studien zum Begriff der mystischen Liebe in der frĂŒhislamischen Mystik an der UniversitĂ€t Marburg (ein zweites Mal) promoviert.

Stationen als Hochschullehrerin

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1953 wurde sie zur außerplanmĂ€ĂŸigen Professorin an der UniversitĂ€t Marburg ernannt und war dort bis 1954 tĂ€tig. 1954 wurde sie Professorin fĂŒr Religionsgeschichte an der Theologischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Ankara, wo sie ihre Lehrveranstaltungen auf TĂŒrkisch abhielt und bis 1959 tĂ€tig war. Ab 1961 war sie außerplanmĂ€ĂŸige Lektorin am Seminar fĂŒr Orientalische Sprachen der UniversitĂ€t Bonn, wo ihr jedoch der Weg zur ordentlichen Professur verwehrt wurde.[5] Von 1967 bis 1992 war sie FakultĂ€tsmitglied und Dozentin an der Harvard-UniversitĂ€t in Cambridge, Massachusetts, USA. Sie bekam den Auftrag, ein Institut fĂŒr indo-islamische Kultur aufzubauen. 1970 wurde sie schließlich zur Professorin fĂŒr indo-muslimische Kultur in Harvard berufen. Sie lehrte spĂ€ter unter anderem am Institut fĂŒr ismailitische Studien London (1982–1983) und der UniversitĂ€t Edinburgh (1992–1993). Als ihre „zweite Heimat“ bezeichnete sie jedoch Pakistan.

Werk

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Annemarie Schimmel hat weit ĂŒber hundert BĂŒcher, Artikel und wissenschaftliche Veröffentlichungen publiziert.

Annemarie Schimmels GrabstĂ€tte auf dem Poppelsdorfer Friedhof in Bonn mit einem ÊżAlÄ« ibn AbÄ« Tālib zugeschriebenen Spruch, der im Sufismus vielfach aufgegriffen und als Hadith verstanden wurde und den Schimmel als „Motto meiner Kinderzeit“ beschrieben hat[6]: Die Menschen schlafen, und wenn sie sterben, erwachen sie.

Zeit ihres Lebens setzte sich Annemarie Schimmel fĂŒr ein besseres VerstĂ€ndnis des Islams im Westen und fĂŒr ein friedliches Miteinander von Muslimen und Nicht-Muslimen ein. In diesem Zusammenhang stellte sie unter anderem wiederholt die Bedeutung des Orientalisten und Dichters Friedrich RĂŒckert heraus. Sie selber stand der Sufi-Mystik nahe; ihr persönlicher Lieblingsdichter war Muhammad Iqbal.

Sie beteiligte sich an einem SolidaritĂ€tskomitee fĂŒr Nasr Abu Zaid, das dem in seiner Ă€gyptischen Heimat wegen seiner Schriften verfolgten Islamwissenschaftler 1995 zur Ausreise ins europĂ€ische Exil verhalf.[7]

Zur KoranĂŒbersetzung von Max Henning verfasste sie die Einleitung und die Anmerkungen.[8]

In Lahore, Pakistan, existiert das Annemarie-Schimmel-Haus als Begegnungszentrum. Es werden dort Kulturveranstaltungen und Deutschunterricht angeboten.[9] Ihre ĂŒber 5.000 BĂ€nde umfassende Bibliothek wurde als Bibliothek Annemarie Schimmel in die UniversitĂ€tsbibliothek Erfurt integriert und steht fĂŒr wissenschaftliche Arbeiten zur VerfĂŒgung.[10] Ihr Nachlass, darunter ĂŒber 30.000 an sie adressierte Briefe, befindet sich in der UniversitĂ€tsbibliothek Basel.[11]

Privates

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WĂ€hrend ihrer LehrtĂ€tigkeit in Ankara heirateten Annemarie Schimmel und der tĂŒrkische Ingenieur Osman Tarı im Jahr 1955. Die Ehe wurde 1957 geschieden.[4][12]

Der Trauergottesdienst fĂŒr die Verstorbene fand am 4. Februar 2003 in der evangelischen Kreuzkirche in Bonn statt. Annemarie Schimmel wurde auf dem Poppelsdorfer Friedhof beigesetzt.

Religion

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Sie wurde oft sowohl von Muslimen als auch von Nicht-Muslimen gefragt, ob sie Muslima sei oder nicht. In solchen FÀllen zog sie es vor, eine ausweichende Antwort zu geben, indem sie z. B. sagte, dass nur diejenigen, die sich nicht sicher sind, ob sie gute Muslime sind oder nicht, wirklich gute Muslime sein können.[13]

Friedenspreis-Kontroverse 1995

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Im Zusammenhang mit der Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels an Schimmel kam es 1995 zu einer heftig gefĂŒhrten Kontroverse,[14] die von einer Äußerung Schimmels ausgelöst wurde. In einem Fernsehinterview hatte sie VerstĂ€ndnis fĂŒr die Empörung in der islamischen Welt ĂŒber das Buch Die Satanischen Verse von Salman Rushdie geĂ€ußert. Er habe auf eine „sehr ĂŒble Art“ die GefĂŒhle glĂ€ubiger Muslime verletzt.[15]

Etliche Stimmen sprachen sich gegen die Preisverleihung aus. Es kam zu einer Protestinitiative innerhalb des den Preis stiftenden Börsenvereins.[16] Zu den prominenten Kritikern gehörten Henryk M. Broder, Johannes Mario Simmel, Taslima Nasrin, Ralph Giordano, Alice Schwarzer, Elfriede Jelinek, GĂŒnter Wallraff und Bassam Tibi,[17][18][19][20] aber auch Schimmels ehemaliger SchĂŒler Gernot Rotter.[21][22][23][24] Andere Autoren verteidigten Schimmel, darunter die Islamwissenschaftler Stefan Wild, Udo Steinbach, Werner Ende,[25] Navid Kermani[26] und Michael LĂŒders[27] sowie der ehemalige NS-Diplomat Erwin Wickert, langjĂ€hriger VizeprĂ€sident des Freien Deutschen Autorenverbands.[28] Angesichts der Kontroverse trat der als Jury fungierende Stiftungsrat erneut zusammen, bestĂ€tigte jedoch nach PrĂŒfung der EinwĂ€nde die Preisvergabe mit sehr großer Mehrheit.[29] Schimmel entschuldigte ihre Äußerung mit der Bemerkung, ein „absolut unpolitischer“ Mensch zu sein.[30][31][32] BundesprĂ€sident Roman Herzog hielt in der Frankfurter Paulskirche die Laudatio auf Schimmel, die vom anwesenden Publikum mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.[33] Nach der Preisverleihung ebbte die Kritik an Schimmel ab. Jedoch wurde Schimmel noch 2002 fĂŒr ihre als unkritisch eingestufte Haltung gegenĂŒber den konservativ-extremistischen Strömungen im Islam von feministischen Islamkritikern angegriffen.[34]

Preise, Auszeichnungen und Ehrungen

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  • 1965: Friedrich-RĂŒckert-Preis der Stadt Schweinfurt
  • 1978: AuswĂ€rtiges Mitglied der Königlich NiederlĂ€ndischen Akademie der Wissenschaften
  • 1980: Johann-Heinrich-Voß-Preis fĂŒr Übersetzung der Deutschen Akademie fĂŒr Sprache und Dichtung
  • 1981: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
  • 1983: Ehrenhalbmond der Islamischen Republik Pakistan
  • 1987: Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
  • 1989: Großes Bundesverdienstkreuz
  • 1990: Goldene Eule der Sokratischen Gesellschaft
  • 1992: Dr.-Leopold-Lucas-Preis der UniversitĂ€t TĂŒbingen
  • 1995: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels[35]
  • 1996: Ägyptischer Verdienstorden fĂŒr Kunst und Wissenschaft 1. Klasse
  • 1996: Verdienstorden der Republik TĂŒrkei
  • 1997: Ehrenmitglied des Zentralrats der Muslime in Deutschland
  • 2001: Reuchlin-Preis der Stadt Pforzheim
  • 2002: Dostlik-Orden der Republik Usbekistan
  • 2002: Muhammad-Nafi-Tschelebi-Medienpreis
  • 2005: EinfĂŒgung einer Gedenkplatte in den Bonner „Walk of Fame“ in der Bonngasse
  • 2009: Am 17.07. wurde in der Erfurter Andreasvorstadt unweit der UniversitĂ€t Erfurt eine Straße nach ihr benannt.
  • 2022: AnlĂ€sslich ihres 100. Geburtstages wurde am Elternhaus in Erfurt eine Gedenktafel angebracht.[36]

In der pakistanischen Stadt Lahore sind eine Straße, der Boulevard Annemarie Schimmel, sowie das ehemalige Goethe-Institut nach ihr benannt.[37][38]

Annemarie-Schimmel-Stipendium

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Die UniversitĂ€t Bonn vergibt jĂ€hrlich an drei Nachwuchswissenschaftlerinnen ein Annemarie-Schimmel-Stipendium in Höhe von 2.300 Euro pro Monat fĂŒr den Zeitraum zwischen der Abgabe ihres Antrags auf ein eigenstĂ€ndiges Forschungsvorhaben und dem Ergebnis der Begutachtung durch die Förderorganisation.[39]

Veröffentlichungen (Auswahl)

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  • Kalif und Kadi im spĂ€tmittelalterlichen Ägypten. Dissertation an der UniversitĂ€t Leipzig, Harrassowitz, Leipzig 1943, DNB 576017809.
  • Wiegenlieder. HĂŒpke & Sohn, Holzminden 1948.
  • als Herausgeberin gemeinsam mit Wilhelm Gundert, Walther Schubring: Lyrik des Ostens, Carl Hanser, MĂŒnchen 1952.
  • Studien zum Begriff der mystischen Liebe im Islam. Dissertation an der Philipps-UniversitĂ€t Marburg 1951, publiziert 1954, DNB 480423180.
  • Pakistan – ein Schloß mit 1000 Toren. Orell FĂŒssli, ZĂŒrich 1965, DNB 454357656.
  • Rumi: Ich bin Wind und du bist Feuer. Leben und Werk des großen Mystikers. Köln 1978. Neuausgabe: Chalice, Xanten 2017, ISBN 978-3-942914-19-2.
  • Islam in the Indian Subcontinent. Brill, Leiden 1980.
  • Und Muhammad ist sein Prophet. Die Verehrung des Propheten in der islamischen Frömmigkeit. Diederichs, DĂŒsseldorf 1981, ISBN 3-424-00692-0.
  • GĂ€rten der Erkenntnis – Texte aus der islamischen Mystik, ĂŒbertragen von Annemarie Schimmel. Diederichs, DĂŒsseldorf 1982, ISBN 3-424-00697-1.
  • als Herausgeberin: Die orientalische Katze. Diederichs, Köln 1983, ISBN 3-424-00801-1. (3. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau / Basel / Wien 1996, ISBN 3-451-04033-6, Herder-Spektrum. Band 4033)
  • Mystische Dimensionen des Islam. Die Geschichte des Sufismus (Originaltitel: Mystical dimensions of Islam). Insel, Frankfurt am Main 1995, ISBN 3-458-33415-7 (deutsche Erstausgabe bei Diederichs, Köln 1985).
  • als Übersetzerin und Herausgeberin: Al-Halladsch: „O Leute, rettet mich vor Gott“ (von AbĆ« l-MughÄ«th al-Husain ibn MansĆ«r al-Hallādsch). Herder, Freiburg im Breisgau / Basel / Wien 1985, ISBN 3-451-08240-3 (Neuausgabe als: Halladsch – „Oh Leute, rettet mich vor Gott“ bei Chalice, Xanten 2017, ISBN 978-3-942914-18-5).
  • Rumi. Von Allem und vom Einen, Diederichs, MĂŒnchen 1988, ISBN 3-424-00947-4.
  • Die Religion des Islam: eine EinfĂŒhrung . (= Reclams Universal-Bibliothek, Nr. 18659 Reclam-Sachbuch). 11. Auflage. Reclam, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-15-018659-6 (Erstausgabe als Der Islam, 1990).
  • als Herausgeberin: Einleitung und Anmerkungen zu: Der Koran. (= Reclams Universal-Bibliothek, Nr. 4206). (Originaltitel: Qurʟān, aus dem Arabischen ĂŒbertragen von Max Henning). Reclam, Stuttgart 1990, ISBN 3-15-004206-2.
  • Dschalal ad-Din Rumi: Sieh! Das ist Liebe: Gedichte, ausgewĂ€hlt und ĂŒbertragen von Annemarie Schimmel. Basel: Sphinx 1993. Neuausgabe: Chalice, Xanten 2019, ISBN 978-3-942914-41-3.
  • Aus dem goldenen Becher – TĂŒrkische Gedichte aus sieben Jahrhunderten, Önel, Köln 1993, ISBN 975-17-1317-X.
  • Berge, WĂŒsten, HeiligtĂŒmer. Meine Reisen in Pakistan und Indien. dtv, MĂŒnchen 1994, ISBN 3-423-30639-4.
  • West-östliche AnnĂ€herungen. Europa in der Begegnung mit der islamischen Welt. Kohlhammer, Stuttgart 1995, ISBN 3-17-014046-9.
  • Jesus und Maria in der islamischen Mystik. Kösel, MĂŒnchen 1996. Neuausgabe: Chalice, Xanten 2018, ISBN 978-3-942914-30-7.
  • Die drei Versprechen des Sperlings. Die schönsten Tierlegenden aus der islamischen Welt. Beck, MĂŒnchen 1997, ISBN 3-406-41851-1.
  • Die TrĂ€ume des Kalifen. TrĂ€ume und ihre Deutung in der islamischen Kultur. Beck, MĂŒnchen 1998, ISBN 3-406-44056-8.
  • Gesang und Ekstase. Sufi-Texte des indischen Islam. Kösel, MĂŒnchen 1999, ISBN 3-466-20448-8.
  • Im Reich der Großmoguln. Geschichte, Kunst, Kultur. Beck, MĂŒnchen 2000, ISBN 3-406-46486-6.
  • Kleine Paradiese. Blumen und GĂ€rten im Islam. Herder, Freiburg im Breisgau u. a. 2001, ISBN 3-451-05192-3.
  • Rumi. Meister der SpiritualitĂ€t. Herder, Freiburg im Breisgau.
  • Morgenland und Abendland. Mein west-östliches Leben. Autobiografie. Beck, MĂŒnchen 2002, ISBN 3-406-49564-8.
  • Das islamische Jahr. Zeiten und Feste. (= Beck’sche Reihe). 3. Auflage. Beck, MĂŒnchen 2011 (Erstausgabe 2001), ISBN 978-3-406-61130-8.
  • Allah, Koran und Ramadan: Alltag und Tradition im Islam. Patmos, Ostfildern 2012, ISBN 978-3-8436-0167-2.

Literatur

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  • Stefan Wild: Schimmel, Annemarie. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 22. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 777–778 (deutsche-biographie.de). 
  • Wolfdietrich Fischer: Nachruf auf Annemarie Schimmel. In: Jahrbuch der RĂŒckert-Gesellschaft. Band 15 (2003, 2004 erschienen), S. 215 ff.
  • Biographisches Handbuch des deutschen AuswĂ€rtigen Dienstes 1871–1945. Band 4: S. Herausgegeben vom AuswĂ€rtigen Amt, Historischer Dienst, Bearbeiter: Bernd Isphording, Gerhard Keiper, Martin Kröger. Schöningh, Paderborn u. a. 2012, ISBN 978-3-506-71843-3.

Weblinks

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Commons: Annemarie Schimmel â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Literatur von und ĂŒber Annemarie Schimmel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Werke von und ĂŒber Annemarie Schimmel in der Deutschen Digitalen Bibliothek
  • Kurzbiografie und Rezensionen zu Werken von Annemarie Schimmel bei Perlentaucher
  • Stefan Wild: Dialog und Versöhnung durch Kenntnis. Artikel aus Anlass ihres zehnten Todestags. In: Qantara.de vom 24. Januar 2013
  • Weltpoesie ist Weltversoehnung (PDF; 67 kB)
  • A. Schimmel: [1], A Phenomenological Approach to Islam 1991–1992. Gifford Lectures 1992 als Online-Ausgabe
  • Schimmel, Annemarie Brigitte. Hessische Biografie. (Stand: 7. November 2020). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  • Marfa Heimbach: 7. April 1922 – Die Islamwissenschaftlerin Annemarie Schimmel wird geboren In: WDR5, ZeitZeichen, 7. April 2022, (Podcast, 14:21 Min., verfĂŒgbar bis 7. April 2099.)

Einzelnachweise

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  1. ↑ Kaja Betz: Annemarie Schimmel - Leben in Orient und Okzident. In: Kleine Genies - 25 Wunderkinder der Wissenschaft. Wissenschaftliche Buchgesellschaft. Darmstadt 2007. S. 43–51, ISBN 978-3-534-19671-5
  2. ↑ BrĂŒcke zwischen Ost und West. Aus dem Nachlass von Prof. Annemarie Schimmel Online-Ressource. Abgerufen am 22. Februar 2024
  3. ↑ Webseite der UniversitĂ€t Erfurt zur Sammlung Annemarie Schimmel
  4. ↑ a b Stefan Wild: Dialog und Versöhnung durch Kenntnis. Artikel aus Anlass ihres zehnten Todestags. In: Qantara.de vom 24. Januar 2013, abgerufen am 19. November 2015
  5. ↑ Zum 20. Todestag - Annemarie Schimmel - Nestorin der deutschen Islamwissenschaft. Abgerufen am 26. Januar 2023. 
  6. ↑ Vgl. Morgenland und Abendland: Mein west-östliches Leben, C.H. Beck, MĂŒnchen 4. Aufl. 2003, ISBN 978-3-406-49564-9, S. 15–17, 52 und 328; Fayıka Göktepe: Annemarie Schimmel: „Die Menschen schlafen, und wenn sie sterben, erwachen sie“ - Das Erwachen einer Übersetzerin fĂŒr tĂŒrkische Poesie. In: Mehmet Tahir ÖncĂŒ, Leyla Coßan (Hg.): Übersetzerforschung in der TĂŒrkei I, Logos Berlin 2020, S. 165–182.
  7. ↑ Hans-Joachim Neubauer: BedrĂ€ngt, verfolgt und zwangsgeschieden: Der Koranwissenschaftler Nasr Abu Zaid in Bonn. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 8. November 1995
  8. ↑ Max Henning: KoranĂŒbersetzung–Neuausgabe, mit Einleitung und Anmerkungen von Annemarie Schimmel, Reclam, Stuttgart 1960, ISBN 3-15-054206-5
  9. ↑ Website des Annemarie-Schimmel-Hauses in Lahore, Pakistan
  10. ↑ Webseite der UniversitĂ€t Erfurt zur Sammlung Annemarie Schimmel (Memento vom 7. Juni 2020 im Internet Archive)
  11. ↑ Gudrun Schubert, Renate WĂŒrsch und Claudia Bolliger: Annemarie Schimmel (1922–2003). In: UB Basel Blog. 6. April 2022, abgerufen am 13. Juni 2022. 
  12. ↑ Stefan Wild: Schimmel, Annemarie. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 22. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. 777–778 (deutsche-biographie.de). 
  13. ↑ 10th Anniversary of the Death of Annemarie Schimmel: Searching for the Inner Life of Islam - Qantara.de. Abgerufen am 4. April 2022 (englisch). 
  14. ↑ Anne Hofmann: Islam in den Medien. Der publizistische Konflikt um Annemarie Schimmel. LIT, MĂŒnster 2004
  15. ↑ Ariane MĂŒller: UnglĂŒcklich ĂŒber dieses Buch – FriedenspreistrĂ€gerin Schimmel prĂ€zisiert im Fall Rushdie. In: Frankfurter Rundschau. 11. Mai 1995.
  16. ↑ Hubert Spiegel: Die Widersacher: Wer hinter dem Protest gegen Annemarie Schimmel steht. In: Frankfurter Allgemeine vom 19. September 1995
  17. ↑ Arno Widmann: Ein Friedenspreis fĂŒr die Zensur? In: Die Zeit. 15. September 1995.
  18. ↑ Ludger LĂŒtkerhaus: Zum Weinen. Eine Antwort auf Annemarie Schimmels Rushdie-Schelte. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 11. Mai 1995.
  19. ↑ Wolfgang FrĂŒhwald: Es riecht nach Hexenjagd. In: Rheinischer Merkur. 9. Juni 1995.
  20. ↑ Peter Scholl-Latour: Die dritte Heimsuchung des Islam. In: Rheinischer Merkur. 23. September 1995.
  21. ↑ Gernot Rotter: Das Weinen der Muslime. In: Die Zeit vom 11. Mai 1995, abgerufen am 19. November 2015
  22. ↑ Der Friedenspreis. Ein verdeckter Angriff. Annemarie Schimmel und Gernot Rotter ĂŒber den Friedenspreis, Salman Rushdie und Taslima Nasrin In: Der Spiegel. 22. Mai 1995. Abgerufen am 8. MĂ€rz 2012.
  23. ↑ Frank Schirrmacher: Europa kann sich keinen Krieg der Kulturen leisten. Ein GesprĂ€ch mit Roman Herzog. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 15. Juli 1995.
  24. ↑ Hubert Spiegel: Die Widersacher – Wer hinter dem Protest gegen Annemarie Schimmel steht. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 19. September 1995.
  25. ↑ Anne Hoffmann: Islam in den Medien: der publizistische Konflikt um Annemarie Schimmel. S. 13
  26. ↑ Navid Kermani: Annemarie Schimmel als Wissenschaftlerin: eine WĂŒrdigung. In: Frankfurter Rundschau vom 14. Oktober 1995
  27. ↑ Michael LĂŒders: Der Fundamentalismus ist nicht der Islam. In: Die Zeit vom 22. September 1995
  28. ↑ Erwin Wickert: Törichter Brief an Herzog. In: Die Welt vom 7. September 1995, abgerufen am 19. November 2015
  29. ↑ Muliars Protest gefĂ€lscht. In: Hamburger Abendblatt vom 28. September 1995, abgerufen am 20. November 2015
  30. ↑ Annemarie Schimmel: Der unverstandene Islam – Antwort an meine Kritiker. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. Mai 1995.
  31. ↑ Nachruf. Annemarie Schimmel. In: Der Spiegel. 3. Februar 2003. Abgerufen am 8. MĂ€rz 2012.
  32. ↑ Stefan Wild: Der Friedenspreis und Annemarie Schimmel: Eine Nachlese. In: Die Welt des Islams. New Series, Vol. 36, Issue 1. MĂ€rz 1996, S. 107–122.
  33. ↑ Arno Widmann: Hochgelobet. Amen. Schimmels Friedenspreisrede und Herzogs Laudatio. In: Die Zeit vom 20. Oktober 1995, abgerufen am 19. November 2015.
  34. ↑ Cornelia Filter: Eine fromme Reise durch Deutschland. In: Alice Schwarzer (Hg.): Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz, Köln 2002, S. 85 f.
  35. ↑ friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de
  36. ↑ Gedenktafel zum 100. Geburtstag von Annemarie Schimmel in Erfurt angebracht | Erfurt | ThĂŒringer Allgemeine (thueringer-allgemeine.de)
  37. ↑ Ronny Baier: Schimmel, Annemarie. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 23, Bautz, Nordhausen 2004, ISBN 3-88309-155-3, Sp. 1272–1283 (Artikel/Artikelanfang im Internet-Archive).
  38. ↑ Gott und der Schmetterling, Joachim Fritz-Vannahme, Die Zeit, 1994
  39. ↑ Standards, Richtlinien und QualitĂ€tssicherung fĂŒr Maßnahmen zur Verwirklichung der Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft – Annemarie Schimmel-Stipendium fĂŒr Postdoktorandinnen (abgerufen am 26. Januar 2024)
Normdaten (Person): GND: 11916910X (lobid, GND Explorer, OGND, AKS) | LCCN: n50004732 | NDL: 00657904 | VIAF: 64142401 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME Schimmel, Annemarie
ALTERNATIVNAMEN Schimmel, Annemarie Brigitte (vollstÀndiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutsche Islamwissenschaftlerin
GEBURTSDATUM 7. April 1922
GEBURTSORT Erfurt
STERBEDATUM 26. Januar 2003
STERBEORT Bonn
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Annemarie_Schimmel&oldid=257794383“
Kategorien:
  • Islamwissenschaftler
  • Orientalist
  • Iranist
  • Hochschullehrer (Philipps-UniversitĂ€t Marburg)
  • Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-UniversitĂ€t Bonn)
  • Sachbuchautor
  • Literatur (20. Jahrhundert)
  • Literatur (Deutsch)
  • Essay
  • Übersetzer aus dem Arabischen
  • Übersetzer aus dem Persischen
  • Übersetzer ins Deutsche
  • TrĂ€ger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels
  • TrĂ€ger des Großen Bundesverdienstkreuzes
  • Mitglied der Königlich NiederlĂ€ndischen Akademie der Wissenschaften
  • Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
  • Deutscher
  • Geboren 1922
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