Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Anghelu Ruju
Anghelu Ruju 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Anghelu Ruju Tomba III
Anghelu Ruju Tomba III
Schema Anghelu Ruju Tomba III
Schema Anghelu Ruju Tomba III

Die eingezäunte Nekropole von Anghelu Ruju liegt etwa 10 km nördlich von Alghero und nördlich des Abzweiges zum Flughafen Alghero in der Metropolitanstadt Sassari auf Sardinien. Der Komplex ist eine der größten und wichtigsten Nekropolen im Mittelmeerraum, da die 1903 entdeckten Anlagen nicht beraubt waren. Die mehrheitlich von Antonio Taramelli bis 1907 ausgegrabenen, vertikal in den Kalkstein geschnittenen 37 Domus de Janas und ein Einzelgrab (No. XXVI) stammen aus der Ozieri- (3400–2700 v. Chr.) und der nachfolgenden Bonnanaro-Kultur. In den 1990er Jahren wurde die Anlage gewissenhaft hergerichtet und eingezäunt.

Ihr Aussehen weicht auffallend von anderen Nekropolen auf der Insel (Mesu ’e Montes, Montessu, Moseddu, Puttu Codinu, Sant’ Andria Priu, Santu Pedru und Sos Furrighesos) ab. Primär handelt es sich nicht wie anderenorts um horizontal angelegte Kammern, sondern um Kammern, die über Schächte, Treppen oder Dromoi im Untergrund erreicht werden. Von der jeweiligen Hauptkammer gehen vielfach eine Reihe von Seitennischen in unterschiedlicher Geometrie ab. Die dekorativen Elemente bestehen aus Architraven, Pfeilern, Pilastern, Säulen und Sockeln. Von magisch-religiöser Art sind falsche Türen, Petroglyphen und rote Farbe, die oft mit ihnen assoziiert angetroffen wird. Die teilweise stark verwitterten Reste der Reliefs (besser erhalten in Tomba A, XXb, XXVIII und XXX) bestehen vornehmlich aus Stiergehörnen. In den Zellen fanden sich die Überreste von zwei bis 30 Toten, darunter auch Kinder.

  • Anghelu Ruju

Die Anlage wurde von den Trägern der Glockenbecherkultur nachgenutzt. Es fanden sich Armschutzplatten, dekorierte und undekorierte Keramik, Knöpfe mit der typischen V-Lochung, kupferne Ahlen und Dolche, Perlen und in sechs Anlagen sogar Silberringe. Die Funde sind heute im Nationalmuseum von Cagliari und im Museo Nazionale G. A. Sanna in Sassari untergebracht.

In der Nähe liegen die Domus de janas di Scala Piccada.

Siehe auch: Liste vor- und frühgeschichtlicher archäologischer Fundplätze auf Sardinien

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Ercole Contu: Notiziario Sardegna. In: Rivista di Scienze Preistoriche 22, 1968, ISSN 0035-6514, S. 421–430

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Nekropole von Anghelu Ruju – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Beschreibung ital. und Bilder

40.63258.3266666666667Koordinaten: 40° 37′ 57″ N, 8° 19′ 36″ O

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Anghelu_Ruju&oldid=225361454“
Kategorien:
  • Nekropole (Jungsteinzeit)
  • Kunst der Ur- und Frühgeschichte
  • Alghero
  • Glockenbecherkultur
  • Domus de Janas
  • Ozieri-Kultur
  • Bronzezeit (Mittelmeerraum)
  • Petroglyphe
  • Bukranion
  • Bonnanaro-Kultur

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id