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Andria – Wikipedia 👆 Click Here!
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Dieser Artikel behandelt die Stadt. Zur Komödie von Terenz siehe Andria (Terenz).
Andria
Andria (Italien)
Andria (Italien)
Staat Italien
Region Apulien
Provinz Barletta-Andria-Trani (BT)
Koordinaten 41° 13′ N, 16° 18′ O41.21666666666716.3151Koordinaten: 41° 13′ 0″ N, 16° 18′ 0″ O
Höhe 151 m s.l.m.
Fläche 407 km²
Einwohner 96.607 (31. Dez. 2024)[1]
Postleitzahl 76123
Vorwahl 0883
ISTAT-Nummer 110001
Bezeichnung der Bewohner Andriesi
Schutzpatron San Riccardo (4. April)
Website Città di Andria

Andria ist eine italienische Stadt in der Provinz Barletta-Andria-Trani, Region Apulien. Sie hat 96.607 Einwohner (Stand 31. Dezember 2024) und eine Fläche von 407 km².

Geografie

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Die Nachbargemeinden sind Barletta, Canosa di Puglia, Corato, Minervino Murge, Ruvo di Puglia, Spinazzola und Trani.

Geschichte

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Mittelalter und Stauferzeit

Andria wurde um 1046 gegründet und erlebte unter den Normannen im 11. und 12. Jahrhundert einen Aufschwung. Die Blütezeit erreichte die Stadt jedoch unter der Dynastie der Hohenstaufen. Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen, der Süditalien und insbesondere Andria, als seine Heimat betrachtete, prägte die Stadt nachhaltig. Er verlieh Andria wichtige Privilegien und gilt im 13. Jahrhundert als Erbauer des imposanten Castel del Monte mit acht Türmen, das sich im Gemeindegebiet von Andria befindet und heute UNESCO-Weltkulturerbe ist. Im Jahr 1228 starb hier Isabella II., die zweite Ehefrau Friedrichs II., nachdem sie ihm den Sohn Konrad, den späteren Konrad IV., geboren hatte. In Andria sollen zwei seiner vier Ehefrauen begraben sein.

Neuzeit

Nach dem Ende der Stauferherrschaft fiel Andria unter verschiedene Feudalfamilien und war Teil des Königreichs Neapel. Die Geschichte der Stadt in dieser Zeit war ein wichtiger Teil der Feudalgeschichte Neapels. Bis 1799 regierten die Carafa die Stadt, als sie von französischen Truppen nach einer langen Belagerung erobert wurde. Nach der Restauration der Bourbonen wurde Andria ein Zentrum der italienischen Risorgimento-Bewegung.

Moderne Ära

Im Jahr 2004 wurde Andria zusammen mit Barletta und Trani zur Hauptstadt der neu gegründeten Provinz Barletta-Andria-Trani ernannt.

Die Kathedrale von Andria ist das religiöse Herzstück. Hier wird der Schutzpatron der Stadt, der Heilige Richard von Andria, verehrt, dessen Fest im September eines der wichtigsten kulturellen Ereignisse des Jahres darstellt.

  • Andria um 1851
    Andria um 1851
  • Luftbild von Andria
    Luftbild von Andria
  • Panoramabild
    Panoramabild

Sehenswürdigkeiten

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  • Castel del Monte bei Andria
  • Die Kathedrale Santa Maria Assunta wurde im 12. Jahrhundert von den Normannen auf der Grundlage eines Vorgängerbaus aus dem 7./8. Jahrhundert erbaut, der heute die Krypta bildet.
  • Der ursprünglich normannische Herzogspalast, eine befestigte Residenz, wurde im 16. Jahrhundert erneuert.
  • Kirche San Domenico, eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die in den folgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut und ergänzt wurde. Sie enthält eine Büste von Francesco II. del Balzo, die Francesco Laurana zugeschrieben wird, sowie eine holzgeschnitzte Madonna mit Kind aus dem 16. Jahrhundert.
  • Santa Maria di Porta Santa, eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert.
  • Sanktuarium Santa Maria dei Miracoli, eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert, etwa 2 km entfernt von Andria.
  • Castel del Monte
    Castel del Monte
  • Kathedrale Santa Maria Assunta
    Kathedrale Santa Maria Assunta
  • Chiesa di San Francesco
    Chiesa di San Francesco
  • Piazza Catuma
    Piazza Catuma
  • Mutmaßliche Gräber von Isabella II. und Isabella von England in der Krypta des Doms von Andria
    Mutmaßliche Gräber von Isabella II. und Isabella von England in der Krypta des Doms von Andria
  • Monumento ai caduti
    Monumento ai caduti

Verkehr

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Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Bari–Barletta und ist über die private Bahngesellschaft Ferrotramviaria (Ferrovia Bari Nord) an das Umland nach Barletta und Corato sowie den Flughafen Bari über die den Bahnhöfe Andria Sud und Andria Centro angebunden.

Andria liegt direkt an der zweitlängsten Autobahn Italiens, Autostrada A14 (Bologna-Taranto), mit der Ausfahrt „Andria-Barletta“. In der historischen Altstadt gibt es eine ZTL (Verkehrsberuhigte Zone).

Der nächstgelegene und am besten angebundene Flughafen für Andria ist der internationale Flughafen Bari "Karol Wojtyła" (BRI). Er liegt etwa 42 km entfernt. Der Flughafen Brindisi (Aeroporto del Salento, BDS) liegt rund 170 km südlich entfernt.

Wirtschaft

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Die Wirtschaft von Andria ist durch eine starke Verankerung im Agrarsektor (Olivenöl, Wein und Obst, Mandeln) sowie eine wachsende Bedeutung als industrielles und touristisches Zentrum geprägt. Die Provinz Barletta-Andria-Trani wurde (zusammen mit Bari) als eine der "Hauptstädte der Unternehmenskultur 2026"[2] ausgewählt. Ein bedeutender Teil der lokalen Wirtschaft basiert auf der Herstellung von Textilien und Schuhen, oft in mittelständischen Familienbetrieben.

In Andria befinden sich Teile der Weinberge zur Herstellung der DOC-Weine von Castel del Monte, Barletta und Trani.

Andria ist der Herkunftsort der Burrata (Burrata di Andria), einem dem Mozzarella ähnlichen Frischkäse.

  • Weinbau bei Andria
    Weinbau bei Andria
  • Burrata di Andria
    Burrata di Andria

Bildung

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Andria selbst beherbergt keine große staatliche Universität, profitiert aber von der Nähe zu bedeutenden akademischen Zentren in Apulien, wieder privaten Libera Università Mediterranea mit ihren Hauptsitz im nahegelegenen Casamassima und der Università degli Studi di Bari Aldo Moro in Bari.

Städtepartnerschaften

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  • ItalienItalien Monte Sant’Angelo, Italien, seit 2013
  • ItalienItalien Alberobello, Italien, seit 2013

Persönlichkeiten

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  • Francesco II. del Balzo (1410–1482), Herzog von Andria
  • Vincenzo Carafa (1585–1649), Jesuit und Autor
  • Carlo Broschi, genannt Farinelli (1705–1782), Kastratensänger
  • Alfonso Leonetti (1895–1984), Politiker
  • Giorgio Pàstina (1905–1956), Filmregisseur, Drehbuchautor
  • Corrado Kardinal Ursi (1908–2003), Erzbischof von Neapel
  • Cinzio Violante (1921–2001), Mittelalterhistoriker
  • Lino Banfi (* 1936), Schauspieler
  • Giovanni Massaro (* 1967), römisch-katholischer Geistlicher, Bischof von Avezzano
  • Giuseppe Muraglia (* 1979), Radsportler
  • Riccardo Scamarcio (* 1979), Schauspieler
  • Francesco Fortunato (* 1994), Geher
  • Pasquale Selvarolo (* 1999), Langstreckenläufer

Literatur

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  • Karl Baedeker: Unteritalien, 15. Auflage, Leipzig 1911.
  • Italien Süd, Baedeker 2003.

Weblinks

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Weitere Inhalte in den
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Commons – Medieninhalte (Kategorie)
Wiktionary – Wörterbucheinträge
Wikivoyage – Reiseführer
  • Internetpräsenz der Stadt Andria (italienisch)

Einzelnachweise

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  1. ↑ Bilancio demografico e popolazione residente per sesso al 31 dicembre 2024. ISTAT. Abgerufen am 7. August 2025 (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2024). 
  2. ↑ Bari and Barletta-Andria-Trani are the Capitals of Enterprise Culture 2026. In: confindustria.it. 28. November 2025, abgerufen am 17. Dezember 2025 (englisch). 
Wappen
Gemeinden in der Provinz Barletta-Andria-Trani in der Region Apulien

Andria | Barletta | Bisceglie | Canosa di Puglia | Margherita di Savoia | Minervino Murge | San Ferdinando di Puglia | Spinazzola | Trani | Trinitapoli

Normdaten (Geografikum): GND: 4079773-9 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)
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Kategorien:
  • Andria
  • Gemeinde in Apulien
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