| Amiens | ||
|---|---|---|
| Staat | ||
| Region | Hauts-de-France (PrÀfektur) | |
| Département (Nr.) | Somme (80) | |
| Arrondissement | Amiens (chef-lieu) | |
| Kanton | Amiens-1, Amiens-2, Amiens-3, Amiens-4, Amiens-5, Amiens-6, Amiens-7 | |
| Gemeindeverband | Amiens Métropole | |
| Koordinaten | 49° 54âČ N, 2° 18âČ O | |
| Höhe | 14â106 m | |
| FlĂ€che | 49,46 kmÂČ | |
| BĂŒrgermeister | Brigitte FourĂ© (UDI) | |
| Einwohner | 136.449 (1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 2.759 Einw./kmÂČ | |
| Postleitzahl | 80000 | |
| INSEE-Code | 80021 | |
| Website | www.amiens.fr | |
Stadtansicht mit der Kathedrale von Amiens | ||
Amiens (lateinisch Ambianum, von [ad] Ambianos, âbei den Ambianernâ) ist die Hauptstadt des französischen DĂ©partements Somme in der Region Hauts-de-France und hat 136.449 Einwohner (Stand: 1. Januar 2023). Diese werden AmiĂ©nois und AmiĂ©noises genannt. Amiens war auch die Hauptstadt der ehemaligen Region Picardie. Sie ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt Nordfrankreichs sowie Sitz eines Bischofs und einer 1969 gegrĂŒndeten UniversitĂ€t. Die Kathedrale der Stadt ist das gröĂte SakralgebĂ€ude Frankreichs.
Die Gemeinde erhielt 2023 die Auszeichnung âVier Blumenâ, die vom Conseil national des villes et villages fleuris (CNVVF) im Rahmen des jĂ€hrlichen Wettbewerbs der blumengeschmĂŒckten StĂ€dte und Dörfer verliehen wird.[1]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Stadt liegt etwa 120 Kilometer (Luftlinie) nördlich von Paris an der kanalisierten Somme und an der EinmĂŒndung ihrer linken NebenflĂŒsse Selle und Avre. Weitere groĂe StĂ€dte in der NĂ€he sind Lille (etwa 100 Kilometer nordöstlich von Amiens) und Rouen (etwa 100 Kilometer sĂŒdwestlich).
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Antike
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Menschliche Zeugnisse gehen bis in die Altsteinzeit vor 700.000 Jahren zurĂŒck. Im Jahr 1872 entdeckte Gabriel de Mortillet im Amienser Vorort Saint-Acheul eine StĂ€tte von Faustkeilen. Deswegen trĂ€gt eine Kulturstufe des PalĂ€olithikums heute die Bezeichnung AcheulĂ©en.
Bevor die Römer die Gegend an der Somme besetzten, hatten dort die keltischen Ambiani gelebt. Aus deren Stammesnamen leitete sich spĂ€ter die Bezeichnung Amiens ab. Zur Zeit der Römerherrschaft trug die Siedlung den Namen Samarobriva (Gallisch: briva âBrĂŒckeâ, Samara âSommeâ, d. h. âBrĂŒcke ĂŒber die Sommeâ). Die Römer bauten den strategisch wichtigen Somme-Ăbergang zu einem der wichtigsten StĂŒtzpunkte ihrer Provinz Gallia Belgica aus.
Julius Caesar berief laut seinem eigenen Bericht (De Bello Gallico) 54 v. Chr. in Samarobriva einen Landtag der Gallier ein.[2] Er selbst befand sich mit seiner Legion, dem schweren KriegsgerĂ€t, seinem Archiv und dem gesamten Getreide in Samarobriva.[3] Im Winter 54/53 v. Chr. wurde die Stadt dem ĂŒber die 7. Legion gebietenden Quaestor M. Crassus unterstellt, weil Caesar die Stadt verlassen hatte und sie der Aufbewahrungsort des Hauptdepots und Archivs des römischen Heers war.[4] Von Samarobriva aus eilte CĂ€sar in EilmĂ€rschen zum umkĂ€mpften Winterlager der Legion des Legaten Q. Cicero im Siedlungsgebiet der Nervier.[5] Dessen Lager war nĂ€mlich nach dem Sieg der Eburonen ĂŒber die bei Aduatuca in ihren Winterquartieren stationierten römischen Truppen von Nerviern, Atuatucern und Eburonen eingeschlossen worden. Caesar befreite die Armee Q. Ciceros aus deren gefĂ€hrlicher Lage und kehrte anschlieĂend nach Samarobriva zurĂŒck, in dessen Umgebung er mit drei Legionen lagerte und den ganzen Winter ĂŒber blieb.[6]
Amiens erlangte infolge seiner Lage am Vereinigungspunkt mehrerer StraĂen bald groĂe Bedeutung. Bereits Marcus Vipsanius Agrippa lieĂ wĂ€hrend der Regierungszeit des Kaisers Augustus 20/19 v. Chr. eine von Lugdunum (heute Lyon) ĂŒber Durocortorum (heute Reims), Augusta Suessionum (heute Soissons), Noviomagus (heute Noyon) und Amiens nach Gesoriacum (heute Boulogne-sur-Mer) fĂŒhrende StraĂe errichten. Diese wichtige Verkehrsader verband SĂŒdgallien mit der nordfranzösischen KĂŒste und nach Ăberfahrt des Ărmelkanals mit Britannien.[7] Laut der Tabula Peutingeriana und anderen antiken kartographischen Darstellungen verliefen weitere StraĂen von Amiens unter anderem nach Caesaromagus (heute Beauvais), Rotomagus (heute Rouen) und Castellum Menapiorum (heute Cassel) im Gebiet der Menapier.[8]
Ab dem ersten Jahrzehnt n. Chr. trat der zunĂ€chst militĂ€rische Charakter von Amiens zunehmend in den Hintergrund. Nun wurde hier eine zivile Siedlung mit rechtwinkligem StraĂennetz angelegt. Die Stadt erhielt ein groĂes Forum (320 Ă 125 m), Thermen (an der heutigen Rue Beauvais) und ein Amphitheater fĂŒr etwa 15.000 Zuschauer (an der Stelle des heutigen Rathauses). Auch Ăberreste eines am Forum gelegenen römischen Tempels wurden gefunden. Das Stadtgebiet dehnte sich bis ĂŒber 100 Hektar aus.[9][10]
In Amiens kam es zu zwei um 80/95 sowie 160/180 n. Chr. auftretenden GroĂbrĂ€nden. Trotzdem prosperierte die Stadt weiterhin. Sie wurde besonders durch Kaiser Mark Aurel verschönert und blĂŒhte bis in die Zeit der Herrschaft der Severer, die 235 n. Chr. endete. Aufgrund der um 256 und 275 sich erstmals ereignenden BarbareneinfĂ€lle, einem um 250 wĂŒtenden Stadtbrand sowie sozialen Konflikten und ökonomischen Krisen kam es zu dieser Zeit zu einem Bevölkerungsschwund. In der Folge wurde Amiens nach 278 n. Chr. in eine Festung umgewandelt. Die Stadtmauer umfasste nur noch ein Gebiet von 20 Hektar.[9] Als Diokletian im Jahr 297 die Provinz Gallia Belgica in zwei Provinzen unterteilte, kam Amiens zum Gebiet der neugeschaffenen Belgica Secunda.[8]
Das Christentum fasste schon frĂŒh in Amiens FuĂ. Nach katholischer Ăberlieferung wurde Ende des 3. Jahrhunderts der Heilige Firmin hier der erste Bischof; er habe 303 den MĂ€rtyrertod erlitten. Die Diözese wurde spĂ€ter dem Erzbistum Reims unterstellt. Laut Sulpicius Severus soll der heilige Martin bei einem Stadttor von Amiens zu winterlicher Jahreszeit etwa im Jahr 334 seinen Mantel mit einem frierenden Bettler geteilt haben.[10] An dem 346 in Köln abgehaltenen Konzil nahm auch der damalige Bischof von Amiens, Eulogius, teil.[8]
Im 4. Jahrhundert erhielt Amiens den Namen Civitas Ambianensium und war immer noch als MilitĂ€rstĂŒtzpunkt hinter der bedrohten Rheingrenze wichtig. Es hatte eine bedeutende Tuchindustrie und war Standort einer kaiserlichen Fabrik zur Herstellung von Schwertern und Schilden. Der Anfang 350 zum römischen Gegenkaiser erhobene Magnentius lieĂ bald nach seiner Machtergreifung in Amiens eine MĂŒnzstĂ€tte erbauen.[9] WĂ€hrend seines Aufenthalts in Amiens erhob Kaiser Valentinian I. im August 367 seinen Sohn Gratian zum Augustus.[11] 409 fiel die Stadt in die HĂ€nde der Franken, die sie ausplĂŒnderten.
Mittelalter
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Ăber die Geschichte von Amiens zur Zeit der Herrschaft der Merowinger ist wenig bekannt. Bei der Reichsteilung nach dem Tod Chariberts I. kam die Stadt 567 zum Teilreich Chilperichs I.[12] Dessen Sohn Chlothar II. erlitt im Jahr 600 eine schwere Niederlage bei Dormelles gegen Theudebert II. und Theuderich II.; infolgedessen blieb ihm nur ein kleines Gebiet, zu dem auĂer Rouen und Beauvais auch weiterhin Amiens gehörte.[13]
SpĂ€testens im frĂŒhen 9. Jahrhundert wurden Amiens und seine Umgebung unter der Herrschaft der Karolinger eine eigene Grafschaft (AmiĂ©nois). Die Normannen verwĂŒsteten Amiens mehrmals im Lauf des 9. Jahrhunderts sowie im Jahr 925.[14] Der seit 941 als Graf von Amiens regierende Odo von Vermandois wurde drei Jahre spĂ€ter durch Truppen König Ludwigs IV. vertrieben, und die Grafschaft ging in den Besitz von Herluin von Montreuil ĂŒber. 949 wurde Amiens vom im BĂŒndnis mit Ludwig IV. stehenden flandrischen Grafen Arnulf I. erobert. König Lothar erhob um 965 Gautier I. zum Grafen von Amiens. Dessen dritter Nachfolger Gautier III. starb 1063 ohne Erben, woraufhin sein Cousin Raoul IV. neuer Graf wurde. Nach dessen Tod 1074 folgte ihm sein zweiter Sohn Simon, der seine Territorien in einem Krieg gegen König Philipp I. verteidigen konnte, aber bereits 1077 der weltlichen Herrschaft entsagte und in ein Kloster eintrat.[15]
Um 1085 gelangte Enguerrand I. de Coucy in den Besitz der Grafschaft Amiens. Die durch Handel und Handwerk wohlhabender gewordenen BĂŒrger von Amiens gerieten mit Enguerrand in Konflikt, als sie eine Kommunalverfassung ihrer Stadt anstrebten. Sie erhielten dabei die UnterstĂŒtzung ihres Bischofs Geoffroy sowie von König Ludwig VI., der 1113 die KommunengrĂŒndung genehmigte. Nach zweijĂ€hriger Belagerung in der Burg von Amiens musste Graf Enguerrand nachgeben. Nach seinem Tod erhielt Amiens 1117 das Stadtrecht.[14][15] Ludwig VI. unterstellte die Grafschaft Amiens 1118 AdĂ©laide von Vermandois, Gattin des Grafen Renaud II. von Clermont. Kurz danach folgten ihr in der Herrschaft ihre Tochter Margarete von Clermont und deren Gemahl Karl I. von Flandern. 1146 befand sich die Grafschaft im Besitz von Enguerrands Enkel Robert de Marle, doch wurde sie ihm bald durch Raoul I. von Vermandois entrissen.[15]
Graf Philipp I. von Flandern gelangte um 1164 aufgrund seiner Heirat mit Elisabeth von Vermandois in den Besitz der Grafschaft Amiens. Infolge des Friedens von Boves trat er sie 1185 an den französischen König Philipp II. ab.[16] Dieser Monarch bestĂ€tigte das Amiens 1117 verliehene Stadtrecht und danach erneut in den Jahren 1190, 1193 und 1209. Aufgrund seiner strategisch wichtigen Lage am Somme-Ăbergang erhielt der Ort eine 1193 begonnene neue Stadtmauer, die nun nach Norden bis ĂŒber das rechte Somme-Ufer hinausreichte und auch nach SĂŒden hin ein gröĂeres Areal einschloss. Aufgrund der Tuchherstellung und seiner Stellung als Handelszentrum florierte im 13. Jahrhundert Amiensâ Wirtschaft.[14] Das nun zur französischen KrondomĂ€ne gehörende Gebiet von Amiens wurde von einem Bailli verwaltet.[17] König Ludwig IX., der als Schiedsrichter im Konflikt zwischen dem englischen König Heinrich III. und oppositionellen Baronen angerufen worden war, beraumte fĂŒr den 23. Januar 1264 in Amiens ein Treffen mit den Streitparteien an. Er stĂ€rkte in seinem Spruch von Amiens (französisch Dit dâAmiens) Heinrich III. den RĂŒcken und erklĂ€rte die diesem aufgezwungene Anerkennung der ĂŒber die Magna Carta hinausgehenden Provisions of Oxford fĂŒr ungĂŒltig.[18] Infolge des damaligen allgemeinen Bevölkerungswachstums in Frankreich, aufgrund dessen viele StĂ€dte des Landes zu den volkreichsten nördlich der Alpen gehörten, besaĂ Amiens um 1300 bereits etwa 20.000 Einwohner.[19]
Nach dem Ausbruch des HundertjĂ€hrigen Kriegs und der damit verbundenen entscheidenden französischen Niederlage in der Schlacht bei CrĂ©cy (1346) gegen König Eduard III. wurde der Bau einer Befestigungsmauer veranlasst, welche die sĂŒdlichen Vororte von Amiens umschlieĂen sollte. 1358 verwĂŒsteten AnhĂ€nger des Königs Karl II. von Navarra die Stadt. Eine 1385 aufgrund sozialer Spannungen erfolgte Ănderung der stĂ€dtischen Verfassung stĂ€rkte die Macht des lokalen Adels.[14] 1435 wurde Amiens von König Karl VII. aufgrund des Vertrags von Arras dem Herzog Philipp den Guten von Burgund ĂŒbertragen; der König behielt sich aber ein RĂŒckkaufrecht vor. Die Stadt blieb der französischen Krone dennoch weiterhin eng verbunden, und Karl VII. wurde hier 1436 begeistert empfangen. Ludwig XI. machte 1463, kurz nach seiner Thronbesteigung, von seinem RĂŒckkaufrecht fĂŒr Amiens Gebrauch. Nach der GrĂŒndung der Ligue du Bien public musste er die Stadt jedoch aufgrund des Vertrags von Saint-Maur (1465) an den kĂŒnftigen Herzog von Burgund, Karl den KĂŒhnen, ĂŒbergeben.[20] WĂ€hrend seiner kriegerischen Auseinandersetzung mit Karl eroberte der König indessen Amiens im Jahr 1471.[21] Karl fiel 1477 in der Schlacht bei Nancy., woraufhin Ludwig XI. die Stadt und ihr Territorium endgĂŒltig wieder mit Frankreich vereinigte.[22]
Neuzeit und Gegenwart
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der römisch-deutsche König Maximilian I., der ĂŒber die EheschlieĂung des französischen Königs Karl VIII. mit Anne de Bretagne wĂŒtend war, versuchte 1492 vergeblich, Amiens ĂŒberraschend einzunehmen.[20] In der Folge blieb die Stadt bis 1659 eine wichtige Grenzfestung.
Nach der Etablierung der Reformation kam es hier zu konfessionellen Auseinandersetzungen. Als der Herzog Heinrich von Guise 1588 ermordet wurde, schloss sich Amiens der Heiligen Liga an. Erst 1594 erkannten seine Einwohner König Heinrich IV. an.[20]
Dem spanischen Statthalter von Doullens, Hernando Tello Porto-Carrero, gelang es am 11. MĂ€rz 1597, Amiens durch einen kĂŒhnen Handstreich zu erobern. Dabei kam ihm gelegen, dass die Einwohner keine königliche Garnison in ihrer Stadt hatten aufnehmen wollen. Er positionierte etwa 6000 Soldaten versteckt nahe der Stadtmauer und schickte einige als Bauern verkleidete und mit Holz beladene Karren ziehende MĂ€nner zum Stadttor Montre-Escu. WĂ€hrend der Passage des Tors hielt einer von ihnen seinen Karren an und lieĂ aus einem Sack NĂŒsse herabfallen. Als die Wachen die NĂŒsse aufheben wollten, zogen die falschen Bauern ihre unter den Kleidern verborgenen Waffen hervor und griffen sie an. Gleichzeitig drangen die drauĂen lauernden spanischen Krieger durch das Stadttor ein und besetzten Amiens fast widerstandslos. Der Gouverneur der Stadt, Graf von Saint-Pol, war bereits geflohen. Am nĂ€chsten Tag wurde die Stadt der PlĂŒnderung freigegeben. Auf den Rat des Herzogs von Sully bezog daraufhin Heinrich IV. persönlich mit 5000 Soldaten zwischen Doullens und Amiens Stellung, damit den Spaniern keine weiteren VerstĂ€rkungen gesandt werden konnten. Nach mehrmonatiger Belagerung, in deren Verlauf Porto-Carrero den Tod fand, mussten die Spanier am 25. September 1597 kapitulieren. Den Einwohnern von Amiens wurden alle ihre Privilegien entzogen.[20] 1598 errichtete hier der Festungsbaumeister Jean Errard eine Zitadelle.
König Ludwig XIII. hielt sich mehrmals in Amiens auf. WĂ€hrend der Belagerung von Arras (1640) schlug er hier sein Hauptquartier auf. Im 17. und 18. Jahrhundert, einer Epoche groĂer Ruhe, bemĂŒhten sich die Intendanten und die Stadtverwaltung um eine Verschönerung des Stadtbildes. Anstelle der Befestigungsanlagen entstanden allmĂ€hlich prachtvolle Boulevards, das Rathaus wurde restauriert und um 1640 das allgemeine Krankenhaus Saint-Charles erbaut. Im 18. Jahrhundert kam es vermehrt zu derartigen BaumaĂnahmen; so wurden etwa öffentliche Springbrunnen angelegt.[20] Der vorherrschende Wirtschaftszweig der Stadt wurde ab dem 17. Jahrhundert die Textilindustrie. Amiens war im 17. und 18. Jahrhundert sogar das wichtigste Zentrum der Textilherstellung im gesamten französischen Königreich.[14] Dabei gelangte besonders die Familie Cosserat zu Bedeutung.
Die 1789 ausgebrochene Französische Revolution verlief in Amiens ziemlich ruhig. Im MĂ€rz 1802 schlossen GroĂbritannien und das napoleonische Frankreich hier den Frieden von Amiens, der nur 13 Monate hielt. Als neue Zweige der Textilindustrie etablierten sich im 19. Jahrhundert unter anderem die Wollspinnerei sowie die Herstellung von Baumwollstoffen und Samt. 1848 erhielt Amiens einen Eisenbahnanschluss. WĂ€hrend des Deutsch-Französischen Kriegs erfocht hier am 27. November 1870 ein Teil der deutschen Ersten Armee unter dem General von Manteuffel einen entscheidenden Sieg ĂŒber die etwa 30.000 Mann starke französische Nordarmee. 1906 hielt hier die französische Gewerkschaft CGT einen historischen Kongress ab, auf dem sie die Charta von Amiens verabschiedete.
Im Ersten Weltkrieg (1914â1918) war die Stadt fĂŒr kurze Zeit (31. August bis 28. September 1914) deutsch besetzt; vom 1. Juli bis zum 18. November 1916 fand wenig östlich von Amiens die Schlacht an der Somme statt. Sie wurde abgebrochen, ohne eine militĂ€rische Entscheidung herbeigefĂŒhrt zu haben; mit ĂŒber einer Million getöteten, verwundeten und vermissten Soldaten zĂ€hlt sie zu den verlustreichsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. Amiens war dabei Etappenstadt, und die barocke Figur des Weinenden Engels in der Kathedrale von Amiens wurde bei Soldaten und auf deren Postkarten zu einem Symbol dieser Abnutzungsschlacht. Die Schlacht bei Amiens vom August 1918 bildete den Auftakt zur alliierten Schlussoffensive, der Hunderttageoffensive.
Im Zweiten Weltkrieg (1939â1945) wurde Amiens am Mittag des 20. Mai 1940 im Rahmen des Westfeldzuges von der vorrĂŒckenden 1. Panzer-Division erobert.[23] Am 18. Februar 1944 flog die Royal Air Force (RAF) die Operation Jericho auf das GestapogefĂ€ngnis von Amiens, um den Resistancegefangenen die Flucht zu ermöglichen â 102 Gefangene wurden dabei getötet und von den 258, denen die Flucht gelang, wurde ein groĂer Teil wieder gefangen. Im April 1944 flogen die Westalliierten Luftangriffe vor allem auf Eisenbahnknotenpunkte â darunter auf Amiens â zur Vorbereitung der Invasion in der Normandie. Dabei wurde Amiens stark beschĂ€digt. Am 31. August 1944 rĂŒckten britische Truppen in die Stadt ein. Das Stadtbild ist vom Wiederaufbau der 1950er Jahre geprĂ€gt.
In Amiens besteht eine der landesweit 15 Sicherheitszonen (Zone de sĂ©curitĂ© prioritaire) in einem Problemviertel, fĂŒr das der 2012 neu ins Amt gekommene Innenminister Manuel Valls (PS) verstĂ€rkte PolizeiprĂ€senz angekĂŒndigt hat.[24] Das Unternehmen Whirlpool schloss 2018 sein Werk fĂŒr WĂ€schetrockner in Amiens. Durch die Produktionsverlagerung nach Polen gingen hunderte ArbeitsplĂ€tze verloren.[25][26]
Am 6. April 2016 wurde in Amiens die Bewegung En Marche gegrĂŒndet.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: âUnter mit goldenen Lilien besĂ€tem blauem Schildhaupt in Rot ein symmetrischer silberner Efeubaum.â
Das Wappen entstammt einem Schöffensiegel, das Philipp-August 1185 der Stadt verlieh. Es kamen die französischen Königslilien ins Wappen. Die FreiflĂ€chen wurden von Wappenmalern mit Arabesken, ornamentalem Blattwerk, Weidenruten und Efeuranken ausgefĂŒllt. Die Ranken des Efeubaumes sollten die Bindung und Verbundenheit der Stadt an die Krone zeigen. Im groĂen Wappen halten zwei Einhorne den Schild und demonstrieren Reinheit und Aufrichtigkeit.
Partnerschaften
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Amiens ist Partnerstadt von Dortmund und Görlitz in Deutschland sowie von Darlington in GroĂbritannien und Tulsa in den Vereinigten Staaten von Amerika. Weitere Beziehungen mit dem Ziel einer sozialen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit bestehen zu Brighton und Hove in GroĂbritannien, Lemberg in der Ukraine und Santa Catarina auf der Insel Santiago von Kap Verde. Auch zur Stadt Nador in Marokko gibt es Kontakte.[27]
SehenswĂŒrdigkeiten
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Alte historische SehenswĂŒrdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Die Stadt ist Bischofssitz und UniversitĂ€tsstadt. Der Bau der Kathedrale von Amiens in der damals reichen Handelsstadt wurde um 1218 begonnen. Sie ist der gröĂte Sakralbau Frankreichs.
- Der Belfried von Amiens, im 15. Jahrhundert errichtet und im 18. Jahrhundert umgestaltet, gehört seit 2005 zum UNESCO-Welterbe Belfriede in Nordfrankreich und Wallonien und ist seit 1926 ein Monument historique.[28]
- ArchĂ€ologischer Garten von Saint-Acheul, mit FundstĂŒcken von vor mehr als 450.000 Jahren an der Somme lebenden Menschen
- Zitadelle von Amiens, von 1598 bis 1610 von Jean Errard auf Befehl König Heinrichs IV. erbaut
- Die Hortillonnages von Amiens sind ein von KanĂ€len durchzogenes, jahrhundertealtes Obst- und GemĂŒseanbaugebiet.
Bauten des 19. Jahrhunderts
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- BibliothÚque Louis Aragon, im neoklassizistischen Stil 1823 von François-Auguste Cheussey erbaut
- Palais de Justice, zwei GebÀude von 1834 und 1846
- Place Saint-Denis (heute Place René Goblet), 1839
- Pfarrkirche Saint-Firmin-le-Martyr, von François-Auguste Cheussey 1842â1843
- Grab von Jules Verne auf dem CimetiĂšre de la Madeleine
Bauten des 20. Jahrhunderts
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- Der 1952 fertiggestellte, vom Architekten Auguste Perret entworfene Tour Perret ĂŒberragt mit 104 Metern Höhe die Kathedrale und ist ein prĂ€gendes Element der Stadtsilhouette.
Wirtschaft
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben der Textilindustrie gibt es in Amiens unter anderem Maschinenbau und chemische Industrie.[29] Die Stadt ist zudem ein wichtiger Standort fĂŒr Zulieferer der Automobilindustrie (Valeo, Goodyear, Dunlop). Seit den 1990er Jahren siedelten sich auch vermehrt Internetunternehmen und Callcenter in der Stadt an.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Amiens ist ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt im Norden Frankreichs. Im Osten der Stadt befindet sich der Flugplatz Amiens-Glisy.
StraĂe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Autoroute A16 verbindet Amiens mit Paris und Calais, die Autoroute A29 mit Saint-Quentin und Le Havre.
Das stĂ€dtische Busnetz umfasst 18 Linien. Die Stadtbusse sind ĂŒberwiegend von Mercedes-Benz, daneben sind 43 Elektrobusse des spanischen Herstellers Irizar im Einsatz. Seit 2012 existiert der Plan von Amiens MĂ©tropole, eine StraĂenbahn zu bauen.
Schiene
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 1857 bis 1867 wurde die 107 km lange Bahnstrecke Amiens â Chaulnes â Tergnier â Laon (Streckennummer 261 000) gebaut,[30] ferner von 1846 bis 1867 die 147 km lange Bahnstrecke Longueau â Amiens â Abbeville â Le Touquet â Boulogne-sur-Mer (Nr. 311 000).[31] Longueau liegt an der bedeutenden Bahnstrecke Paris-Nord - Longueau - Arras - Douai (126 Bahnkilometer nördlich vom Bahnhof Paris-Nord und 125 Bahnkilometer sĂŒdlich vom Bahnhof Lille-Flandres).
Es gibt auch eine Bahnverbindung nach Reims und eine nach Rouen. Vom Hauptbahnhof Gare dâAmiens aus bestehen allerdings nur regionale Verbindungen.
Seit 1993 gibt es an der Schnellfahrstrecke Nord zwischen den StÀdten Amiens und Saint-Quentin den Fernbahnhof TGV Haute-Picardie.
Bildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1952 wurde auf dem GelĂ€nde des damaligen Botanischen Gartens der Zoo dâAmiens eröffnet.
Zu den Bildungseinrichtungen der Stadt gehört u. a. die 1992 gegrĂŒndete Ingenieurhochschule ESIEE Amiens.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Firmin der Ăltere von Amiens (272â303), Bischof und MĂ€rtyrer, Schutzpatron der Stadt
- Magnentius (303â353), römischer Kaiser
- Peter der Einsiedler (1050â1115), Prediger zur Zeit des Ersten Kreuzzugs
- Petrus de Cruce, Komponist und Musiktheoretiker, lebte um die Mitte des 13. Jahrhunderts
- Jean Le Jeune (1410â1451), Kardinal
- Jean Bauhin (1511â1582), Leibarzt von Johanna von Albret, der Königin von Navarra
- Vincent Voiture (1598â1648), Dichter und Schriftsteller
- Antoine de Cousu (1600â1658), Musiktheoretiker, Kirchenkapellmeister, Barockkomponist und Kleriker
- Charles Cressent (1685â1768), Kunsttischler
- Jean Baptiste Louis de Gresset (1709â1777), Dichter
- Pierre-Ambroise-François Choderlos de Laclos (1741â1803), Offizier und Schriftsteller
- Jean-Baptiste Joseph Delambre (1749â1822), Astronom
- AimĂ© Duthoit (1803â1869), Bildhauer, Zeichner und Dekorateur
- Louis-Hyacinthe Duflost (1814â1887), genannt Hyacinthe, Schauspieler
- Antoine Daveluy (1818â1866), Missionar in Korea und MĂ€rtyrer
- Jules Verne (1828â1905), Schriftsteller
- Edmond Lebel (1834â1908), Maler
- Ădouard Corroyer (1835â1904), Architekt
- Ădouard Lucas (1842â1891), Mathematiker
- Ădouard Branly (1844â1940), Physiker und Pionier der Funktechnik
- Paul Bourget (1852â1935), Schriftsteller
- Paul de Wailly (1854â1933), Komponist
- Charles Faroux (1872â1957), MotorsportfunktionĂ€r und Rennleiter
- Maurice Boutmy (1877â1934), Automobilrennfahrer
- Marius Lejeune (1882â1949), Ruderer
- Gontran Hamel (1883â1944), Algenforscher
- Clovis Trouille (1889â1975), Maler
- Axel Hornemann Hansen (1899â1933), dĂ€nischer Radrennfahrer
- AndrĂ© Vagniez (1903â1983), Autorennfahrer
- Max Fourny (1904â1991), Verleger, Kunstsammler und Automobilrennfahrer
- Alfred Letourneur (1907â1975), Radrennfahrer
- Jacques Kardinal Martin (1908â1992), Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche
- Robert Marchand (1911â2021), Radsportler
- Madeleine Lazard (1921â2022), Romanistin und Literaturwissenschaftlerin
- Jean Cuminal (1923â1996), Bischof von Blois
- Jacques Bellenger (1927â2020), Bahnradsportler
- Georges Vallerey junior (1927â1954), Schwimmer
- PĂĄl Benkö (1928â2019), ungarisch-US-amerikanischer Schach-GroĂmeister und Studienkomponist
- Pierre PardoĂ«n (1930â2019), Radrennfahrer
- VĂ©ronique Silver (1931â2010), Theater- und Filmschauspielerin
- Robert Opron (1932â2021), Automobildesigner
- Jean-Claude Naude (1933â2008), Jazz- und Unterhaltungsmusiker
- Hervé Bayard (* 1944), französischer Motorrad- und Automobilrennfahrer
- Jean-Luc Van Den Heede (* 1945), Profisegler
- Olivier Blanchard (* 1948), Professor fĂŒr Wirtschaftswissenschaften am Massachusetts Institute of Technology
- Brigitte Macron (* 1953), Lehrerin und die Ehefrau des französischen PrÀsidenten Emmanuel Macron, PremiÚre Dame von Frankreich
- Chantal Langlacé (* 1955), LangstreckenlÀuferin
- HĂ©lĂšne Delprat (* 1957), bildende KĂŒnstlerin, VideokĂŒnstlerin und BĂŒhnenbildnerin
- Ăric Le Chanony (* 1968), Bobfahrer
- Albin de la Simone (* 1970), Chansonnier
- Franck Perque (* 1974), Radrennfahrer
- Ruddy Buquet (* 1977), FuĂballschiedsrichter
- Emmanuel Macron (* 1977), Politiker, seit 2017 Frankreichs PrÀsident
- Greg Houla (* 1988), FuĂballspieler
- Olympe (* 1989), PopsÀnger
- Yann MâVila (* 1990), FuĂball-Nationalspieler
- Mélanie Henique (* 1992), Schwimmerin
- Constant Lestienne (* 1992), Tennisspieler
- Mohammed Belkhir (* 1994), Beatboxer, SĂ€nger, Musiker und Schauspieler
- Nolan Mbemba (* 1995), kongolesisch-französischer FuĂballspieler
- Enzo Ebosse (* 1999), FuĂballspieler
- Corentin Le Clezio (* 1999), MittelstreckenlÀufer
- Thomas Gogois (* 2000), Dreispringer
- Yannis MâBemba (* 2001), gabunisch-französischer FuĂballspieler
- Lilou Wadoux (* 2001), Automobilrennfahrerin
- Erwan Konaté (* 2003), Weitspringer
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Das Haus von Jules Verne in Amiens (französisch)
- Website der Stadt Amiens (französisch)
- Aussprache von Amiens auf Forvo.com
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â AMIENS. Conseil national des villes et villages fleuris, abgerufen am 26. September 2023 (französisch).
- â Caesar, De bello Gallico 5, 24, 1; dazu Johann Baptist Keune: Samarobriva. In: Paulys RealencyclopĂ€die der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band I A,2, Stuttgart 1920, Sp. 2110â2117 (hier: Sp. 2112).
- â Caesar: De bello Gallico 5, 24 und 47.
- â Caesar, De bello Gallico 5, 46, 1 und 5, 47, 2; dazu Johann Baptist Keune: Samarobriva. In: Paulys RealencyclopĂ€die der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band I A,2, Stuttgart 1920, Sp. 2110â2117 (hier: Sp. 2112).
- â Caesar: De bello Gallico. 5, 24 und 5, 48.
- â Caesar, De bello Gallico 5, 53, 3.
- â Vgl. Strabon, Geographika 4, 6, 11, S. 208; dazu Franz Schön: Samarobriva. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 11, Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 3-476-01481-9, Sp. 5.
- â a b c Johann Baptist Keune: Samarobriva. In: Paulys RealencyclopĂ€die der classischen Altertumswissenschaft (RE). Band I A,2, Stuttgart 1920, Sp. 2110â2117 (hier: Sp. 2113).
- â a b c Franz Schön: Samarobriva. In: Der Neue Pauly (DNP). Band 11, Metzler, Stuttgart 2001, ISBN 3-476-01481-9, Sp. 5.
- â a b Charles Pietri: Samarobriva or Samarabriva (Amiens) Somme, France. In: Richard Stillwell u. a. (Hrsg.): The Princeton Encyclopedia of Classical Sites. Princeton University Press, Princeton NJ 1976, ISBN 0-691-03542-3 (englisch, perseus.tufts.edu).
- â Ammianus Marcellinus, Res gestae 27, 6.
- â Sebastian Scholz: Die Merowinger, Kohlhammer, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-17-022507-7, S. 129.
- â Fredegar, Chronik 4, 20; dazu Sebastian Scholz: Die Merowinger, 2015, S. 173.
- â a b c d e Amiens, in: Larousse online.
- â a b c AmiĂ©nois. In: La grande encylopĂ©die, Band 2 (1886), S. 751.
- â Joachim Ehlers: Geschichte Frankreichs im Mittelalter, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-89678-668-5, S. 127.
- â Joachim Ehlers: Geschichte Frankreichs im Mittelalter. 2009, S. 184.
- â Ludwig Vones: Ludwig IX. in: Joachim Ehlers, Heribert MĂŒller, Bernd SchneidmĂŒller (Hrsg.): Die französischen Könige des Mittelalters, C. H. Beck, MĂŒnchen 1996, ISBN 3-406-40446-4, S. 190.
- â Joachim Ehlers: Geschichte Frankreichs im Mittelalter. 2009, S. 183 f.
- â a b c d e Amiens. In: La grande encylopĂ©die, Band 2 (1886), S. 752.
- â Joachim Ehlers: Geschichte Frankreichs im Mittelalter. 2009, S. 370.
- â Amiens. In: EncyclopĂŠdia Britannica. 11. Auflage. 1910-11, Band 1, S. 856.
- â L. F. Ellis: The War in France and Flanders, 1939â1940, H.M.S.O., London 1954, S. 253.
- â Schwere Jugendkrawalle in nordfranzösischer Stadt Amiens. In: NZZ.ch. 14. August 2012, abgerufen am 14. Juli 2018.
- â Natacha Polony: Changer la vie : Pour une reconquĂȘte dĂ©mocratique. Les Ăditions de lâObservatoire, Paris 2017, ISBN 979-1-03290027-7, S. 192 f.
- â Redaktion: Tout comprendre Ă la fermeture de lâusine Whirlpool Ă Amiens. In: Le Monde. 26. April 2017, abgerufen am 24. Juli 2025.
- â Website von Amiens ( vom 5. Mai 2013 im Internet Archive)
- â Base MĂ©rimĂ©e
- â Amiens, in: EncyclopĂŠdia Britannica online.
- â siehe auch fr:Ligne d'Amiens Ă Laon
- â siehe auch fr:Ligne de Longueau Ă Boulogne-Ville
- Gemeinde im Département Somme
- Amiens
- Ort in Hauts-de-France
- PrÀfektur in Frankreich
- Mitglied der Ehrenlegion (Stadt)
- TrĂ€ger des Croix de guerre 1914â1918 (Ort in Frankreich)
- Hochschul- oder UniversitÀtsstadt in Frankreich
- Ortsname keltischer Herkunft
- Stadt als Namensgeber fĂŒr einen Asteroiden
- Stadt in Frankreich
- Ort an der Somme

