Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. WeltenzyklopÀdie
  2. Alufolie
Alufolie 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Alufolie – glĂ€nzende und matte Seite

Aluminiumfolie, auch Alufolie oder Silberpapier, ist die Bezeichnung fĂŒr zwischen 0,004 und 0,02 mm (4 bis 20 ”m) dĂŒnne Folie, die durch Walzen des Ausgangsmaterials Aluminium hergestellt wird. Aluminiumfolien sind gas- und somit luftdicht sowie nach WĂ€rmebehandlung weich und biegsam. Deshalb werden sie hĂ€ufig zur Verpackung von Lebensmitteln und Medikamenten verwendet.

Verwendung von Alufolie auf einem Grill in Algerien

Auch wegen des hohen Ressourcen- und hohen Energiebedarfs zur Herstellung von Aluminium und der einmaligen Verwendung wird Verbrauchern, geraten, wenn möglich, auf umweltfreundliche Alternativen wie BienenwachstĂŒcher ausweichen.[1]

Die Zubereitung oder der Transport von warmen Speisen in Alufolie oder AluminiumbehĂ€ltern wird vom Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung mittlerweile als potenzielles Gesundheitsrisiko bewertet.[2]

Geschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Alufolie verpackte Schokoladentafel

Am 15. April 1905 erhielt der Schweizer Unternehmer Heinrich Alfred Gautschi das Patent[3] auf die Herstellung von Aluminiumfolien nach dem sogenannten Paket- bzw. Buchwalzverfahren. Dieses Verfahren bestand im Prinzip darin, dass ein dĂŒnnes Aluminiumblech gewalzt, dann in zwei HĂ€lften aufgeteilt, aufeinandergelegt und der Vorgang so lange wiederholt wurde, bis man ein Paket von 64 FolienblĂ€ttern erreicht hatte. Damit wurde die Folie reißfester und flexibler, als beim DĂŒnnwalzen nur eines Bleches.

Da auf diesem Weg nur relativ kleine Folien hergestellt werden konnten, entwickelte der aus Schaffhausen in der Schweiz stammende Robert Victor Neher zusammen mit Erwin Lauber ein spezielles Verfahren, um endlose BĂ€nder auswalzen zu können. Zu diesem Verfahren reichte er zunĂ€chst am 27. Oktober 1910 in der Schweiz eine Patentanmeldung und auf deren Grundlage am 15. September 1911 eine weitere in Großbritannien ein, zu der am 11. Januar 1912 ein Patent[4] erteilt wurde. Zur Produktion dieser Folien, die sich zur maschinellen Verpackung von Schokolade, SchachtelkĂ€se oder Zigaretten eigneten, grĂŒndeten sie im Jahr 1910 die Dr. Lauber, Neher & Cie. in Emmishofen in der Schweiz.[5]

Ebenfalls 1910 wurde in Teningen als Ableger einer Maschinenfabrik und Eisengießerei die Aluminium GmbH gegrĂŒndet, die mit einer von Gautschi erworbenen Lizenz[6] unter der Leitung von Emil Tscheulin Aluminiumfolien nach dem Paket- bzw. Buchwalzverfahren herstellten. 1912 wurde eine Tochter der Emmishofener Firma, die Dr. Lauber, Neher Co. GmbH, in Singen am Hohentwiel angesiedelt, in der erstmals in Deutschland endlose BĂ€nder aus Alufolie hergestellt wurden. Die Firmen in Emmishofen, Singen und Teningen wurden zur Aluminium-Walzwerke AG (AWAG) mit Sitz in Schaffhausen zusammengeschlossen. Nach dem Tod von Neher, der 1918 der Spanischen Grippe zum Opfer gefallen war, hat der 1920 in die Firma eingetretene Hans Constantin Paulssen die Entwicklung der AWAG und deren Nachfolgegesellschaften von 1922 bis 1963 wesentlich bestimmt.[7]

FĂŒr Gautschi und Tscheulin stand die Verwendung der Alufolie als Verpackung zunĂ€chst nicht im Vordergrund. Auch Neher und seine Mitstreiter hatten zunĂ€chst andere Anwendungen im Auge, etwa die Kaschierung von BallonhĂŒllen mit Aluminiumstreifen. Dagegen machte die Stanniolfabrik Supf & Klinger in Roth bereits ab 1913 erste Versuche, FolienblĂ€tter aus Aluminium von Hand zu veredeln. 1920 wurden die Stanniolfabriken F. Supf & Bauerreis & MĂŒller gegrĂŒndet, in denen Alufolien in großem Maßstab vor allem fĂŒr die Verpackung von Konsumartikeln veredelt wurden. Die Aluminiumfolie wurde allerdings nicht selbst gewalzt, sondern eingekauft.

Der Betrieb in Roth konnte unter anderem deshalb so rasch mit der Veredelung des vergleichsweise kostengĂŒnstigen Rohstoffs Aluminium expandieren, weil er auf die Erfahrungen mit Stanniol zurĂŒckgreifen konnte, welches bereits seit 1877 produziert wurde. Unter der Leitung von Willy Supf wurde Stanniol ab 1890 gefĂ€rbt und mit PrĂ€gungen versehen. Eine weitere Entwicklung war das Aufdrucken von Mustern und NamenszĂŒgen auf die Zinnfolie, mit der zahlreiche Produkte wie Kaffee, SuppenwĂŒrfel, Bonbons, Pralinen, WeihnachtsmĂ€nner und Osterhasen aus Schokolade verpackt wurden. Die Fa. Supf & Klinger lieferte ihre Folien schon vor 1900 an mehrere europĂ€ische LĂ€nder.[8]

In den USA wurde Aluminiumfolie ab 1913 fĂŒr den Markt produziert. Einige der ersten Kunden waren BrieftaubenzĂŒchter, die ihre Tiere mit FolienbĂ€ndern aus Aluminium markierten. Um 1920 wurden erste mit Alufolie kaschierte Kartons eingesetzt. An der Entwicklung der Alufolie in den USA war die Reynolds Metals Company beteiligt, die 1919 von Richard S. Reynolds Sr. als U.S. Foil Company in Louisville (Kentucky) gegrĂŒndet wurde und zunĂ€chst Folie aus Blei und Zinn produzierte, um ab 1926 auch Alufolie fĂŒr Verpackungen herzustellen. Noch heute ist Reynolds WrapÂź Aluminum Foil ein bekanntes Markenprodukt in den USA, weshalb Reynolds Wrap dort als Synonym fĂŒr Alufolie verwendet wird.[9]

Herstellung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aluminiumfolien werden meist aus Reinaluminium (Al-Gehalt 99 bis 99,9 %) hergestellt. Dazu werden sogenannte VorwalzbĂ€nder mit ca. 0,6 bis 1,5 mm Dicke in mehreren Walzschritten (Stichen) auf die gewĂŒnschte Dicke kaltgewalzt. Bei der Herstellung sehr dĂŒnner Folien wird zweilagig gewalzt (Doppelwalzen). Nach dem Walzen werden die beiden Folien-Lagen voneinander getrennt. Diese Methode fĂŒhrt zu zwei unterschiedlichen OberflĂ€chen auf den Folien (glĂ€nzend und matt). Der Grund hierfĂŒr ist, dass die jeweils Ă€ußere Seite mit den geglĂ€tteten Walzen in BerĂŒhrung kommt und daher relativ glatt wird, wĂ€hrend die Innenseiten nur in Kontakt mit der anderen Folie sind und so eine etwas mehr aufgeraute OberflĂ€che erhalten und matt erscheinen.

Beim Walzen verfestigt sich das Aluminium infolge der starken Umformung, das heißt, die Folie wird hart und spröde. Durch anschließendes WeichglĂŒhen wird sie wieder weich und flexibel.

Verwendung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
In Aluminiumfolie gewickelte Regenbogenforellen auf dem Grill. Durch die Hitze gehen Partikel der Folie auf den Fisch ĂŒber und werden dann mit der Nahrung aufgenommen.

Die im Haushalt verwendete Aluminiumfolie ist meist 10 bis 15 Â”m dĂŒnn und wird in der Regel auf 30 cm oder 50 cm (Gastronomie) breiten Rollen in unterschiedlicher LĂ€nge verkauft. In der Industrie finden Folien mit einer Dicke von 4 bis 500 Â”m große Verbreitung, wobei diese Rollen bis ĂŒber einen Meter breit sind.

EinschrĂ€nkungen bei der Verwendung fĂŒr Nahrungsmittel

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nahrungsmittel können in Alufolie nahezu lichtdicht verpackt werden, wodurch wenig Aromaaustausch stattfindet und die Nahrung deutlich langsamer austrocknet. So wird die Haltbarkeit erhöht, was dazu fĂŒhrte, dass auch warme Lebensmittel To go in Aluminium verpackt werden, da sie durch die isolierende Wirkung lĂ€nger warmgehalten werden. Außerdem wird Alufolie beim Grillen als Auflage auf dem Rost genutzt, um ein Verkohlen des Grillguts zu verhindern. In Alufolie eingewickeltes Grillgut kann garen ohne auszutrocknen bzw. auszulaufen.

Mittlerweile wurde jedoch festgestellt, dass warme Lebensmittel im direkten Kontakt mit Aluminium große Mengen an Aluminium-Ionen aufnehmen, die spĂ€ter im menschlichen Körper nachgewiesen werden können. Mit zunehmender Kontaktdauer und KontaktflĂ€che diffundiert mehr Aluminium in die Nahrung. Laut Weltgesundheitsorganisation zĂ€hlen SchĂ€digungen der Nieren zu den hĂ€ufigsten Folgen.[2]

UrsprĂŒnglich galt die Warnung lediglich fĂŒr sauer eingelegte Lebensmittel. Bereits 2014 wurde dazu geraten keine Alufolie fĂŒr sauer (FruchtsĂ€ure, EssigsĂ€ure), basisch (Lauge auf ungebackenem LaugengebĂ€ck) oder salzhaltig (Salzhering) eingelegte Lebensmittel, zu verwenden.[10]

Somit sollten auch folgende Lebensmittel nicht mit Alufolie verpackt, oder in AluminiumbehĂ€ltnissen gelagert werden: Mus, Kompott oder PĂŒree aus Äpfeln, Rhabarber, Tomaten, aber auch sauren Gurken, Sauerkraut, geschnittenen ZitrusfrĂŒchten, Salzhering und Anchovis, zuvor in Salzlake eingelegten Lebensmitteln wie FetakĂ€se oder Soleiern, essighaltigen Marinaden oder FruchtsĂ€uren und LaugengebĂ€cken vor dem Backen.

Korrosion findet zudem bei Kontakt mit einem anderen Metall statt. Zu erkennen ist der Effekt, wenn sich die Alufolie dunkel bis schwarz verfĂ€rbt oder gar teilweise auflöst. Herkömmliche Alufolie ist (trotz der beiden unterschiedlich aussehenden Seiten) nicht beschichtet, wohingegen GetrĂ€nkedosen (fĂŒr saure GetrĂ€nke) oder Lebensmittelverpackungen aus Verbundfolien eine Schutzschicht aufweisen. Tolerierbar ist eine Aluminiumbelastung von 60 mg pro Person und Woche. Bei hoher Überschreitung dieser Menge kann Demineralisation der Knochen oder AnĂ€mie (Blutarmut) auftreten.

Pausenbrote, Kuchen oder Essen, das im KĂŒhlschrank gelagert wird, können anstatt in Alu- oder Frischhaltefolie, in geeigneten BrotbĂŒchsen, Tuppern oder BienenwachstĂŒchern verpackt werden.[1]

Kosmetische Zwecke

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Alufolie beim HaarefÀrben

Alufolie wird beim Friseur zur HaarfĂ€rbung und insbesondere zur EinfĂ€rben einzelner StrĂ€hnen verwendet. Es gibt im Friseurbedarf speziell fĂŒr diesen Zweck hergestellte Alufolien, die in unterschiedlichen Dicken und Farben, glatt oder geprĂ€gt, gefalzt, auf Rollen sowie als bereits zugeschnittene Streifen angeboten werden. Die Alufolie wird unter der abgeteilten StrĂ€hne am Haaransatz angelegt. Mit einem Pinsel wird das HaarfĂ€rbe- oder Blondiermittel auf das Haar aufgetragen, das auf die Folie zu liegen kommt. Die Alufolie wird an den Haarspitzen umgeklappt und ĂŒber der StrĂ€hne gefaltet, so dass die zu fĂ€rbende Partie von der Folie umschlossen ist.[11]

WÀrmedÀmmung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

FĂŒr GebĂ€ude werden Aluminiumfolien und mit Aluminium beschichtete (kaschierte) Materialien verwendet, weil dadurch zum Beispiel auch die WĂ€rmestrahlung reflektiert wird. Dabei werden verschiedene Verbundmaterialien eingesetzt. Die Beschichtungen sind Ă€hnlich wie die meisten Folien, haben aber auch manchmal eine StĂ€rke von 50 ”m.[12]

Umweltaspekte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: „Aspekte der Ökobilanz“ im Artikel Aluminium

Alufolie ist ein Einwegprodukt, welches (in der Regel) nach der einmaligen Benutzung entsorgt wird. Der unreflektierte Verbrauch von Alufolie wird von UmweltschĂŒtzern zudem kritisiert, da zur Herstellung von einem Kilogramm Aluminium durch Schmelzflusselektrolyse etwa 13 kWh bis 16 kWh Energie benötigt werden.[13] Dagegen sind bei der Aufbereitung von recyceltem lediglich fĂŒnf Prozent der Herstellungsenergie notwendig.[14]

Trivia

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Mann mit Aluhut

Eine KuriositÀt war die Herstellung von Notgeld wÀhrend der Inflation 1923 in Deutschland. Dabei wurde anstelle von Papier Aluminiumfolie bedruckt. Geldscheine aus Aluminium wurden in den Aluminium-Walzwerken Singen, Lauta sowie in der Folienfabrik von Emil Tscheulin in Teningen hergestellt.[15][16]

Eine weitere Besonderheit stellt der Aluhut dar, der mit Verschwörungstheorien assoziiert wird.

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Ilse Benig: 50 Jahre Aluminium Folien. Verlag fĂŒr Industrie, Wirtschaft und Verkehr. Mannheim 1963, S. 86, Illustration
  • Rudolf Weber: Webers Taschenlexikon Aluminium – Der Werkstoff von A-Z. 1. Auflage. GDA, DĂŒsseldorf, 2007, ISBN 3-937171-20-7

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Alufolie â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Alufolie â€“ BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  • European Aluminium Foil Association
  • Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ a b BienenwachstĂŒcher: Worauf sollten Sie achten? vom 11. September 2023 Bundesinstitut fĂŒr Risikobewertung, abgerufen am 1. September 2024
  2. ↑ a b BfR-Studie Bundesinstitut warnt vor Alu in der KĂŒche vom 8. Juni 2023 MDR, abgerufen am 1. September 2024
  3. ↑ Schweizerisches Patent CH 33290 "Papier mĂ©tallique"
  4. ↑ Britisches Patent GB 20455 Improvements in the Manufacture of Aluminium Foil
  5. ↑ Aluminium-Walzwerke Singen (Hrsg.): 50 Jahre Singen Aluminium. 1962
  6. ↑ Benig, I. (1963:8)
  7. ↑ Aluminium-Walzwerke Singen (Hrsg.): 50 Jahre Singen Aluminium. 1962. S. 9ff.
  8. ↑ Wilhelm Mehl: Die Untere MĂŒhle an der Roth. In: Museumskurier Roth 2:7-22. Roth., 2002
  9. ↑ Uwe Kreisel: KulturSchlĂŒssel USA. Andere LĂ€nder entdecken und verstehen. Max Hueber 2003, ISBN 978-3-19-006000-9, S. 36
  10. ↑ Darf ich Alufolie fĂŒr alle Lebensmittel verwenden?; Kantonales Labor ZĂŒrich, abgerufen am 22. Juli 2014.
  11. ↑ Anke Vöpel: Haut und Haar Friseurfachkunde. Europa-Lehrmittel, 2003, ISBN 978-3-8085-6592-6, S. 174
  12. ↑ http://www.oekobaudat.de/OEKOBAU.DAT/datasetdetail/process.xhtml?uuid=b29f31dc-bf1b-4214-98b4-fc2b52165a86&lang=de
  13. ↑ GDA: Effizienter Umgang mit den Ressourcen unserer Erde (Memento vom 18. Mai 2009 im Internet Archive)
  14. ↑ Asia-Pacific Partnership on Clean Development and Climate: Aluminium Task Force - Action Plan (Memento vom 25. Juli 2011 im Internet Archive) (PDF; 188 kB), Seite 5, Table 2: 4.2 vs. 0.19
  15. ↑ Aluwerk Singen (1962, S. 10 mit Abdruck)
  16. ↑ Wunderbu de: Notgeld aus Aluminiumfolie (Lautawerk) - KuriositĂ€t. In: YouTube. 15. September 2018, abgerufen am 18. Mai 2024. 
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4129193-1 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS)
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Alufolie&oldid=252746498“
Kategorien:
  • Metallfolie
  • Hauswirtschaft
  • Packmittel
  • Aluminiumprodukt

  • indonesia
  • Polski
  • Ű§Ù„ŰčŰ±ŰšÙŠŰ©
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • Ù…Ű”Ű±Ù‰
  • Nederlands
  • æ—„æœŹèȘž
  • PortuguĂȘs
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • ĐŁĐșŃ€Đ°Ń—ĐœŃŃŒĐșа
  • Tiáșżng Việt
  • Winaray
  • äž­æ–‡
  • РуссĐșĐžĐč
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id