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Altliebel
Stary LubolńVorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Gemeinde Rietschen
Koordinaten: 51° 23′ N, 14° 43′ O51.38638888888914.715143Koordinaten: 51° 23′ 11″ N, 14° 42′ 54″ O
Höhe: 143 m ü. NHN
Einwohner: 28 (31. Dez. 2008)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Eingemeindet nach: Viereichen
Postleitzahl: 02956
Vorwahl: 035772
Die Grundmauern eines Hauses in der Wüstung Altliebel (2009)
Beräumtes Tagebauvorfeld am selben Standort (2011)

Altliebel, obersorbisch Stary Lubolń, ist ein Ortsteil im äußersten Westen der Gemeinde Rietschen im sächsischen Landkreis Görlitz. Er gehört zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in Sachsen.

Geschichte

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Die Gemeinde Altliebel, bestehend aus den Dörfern Altliebel, Nappatsch (Napadź) und Neuliebel, wurde zum 1. Januar 1973 mit der Gemeinde Hammerstadt und der Gemeinde Viereichen zu Viereichen zusammengeschlossen. Die neue Gemeinde Viereichen wiederum schloss sich am 15. März 1992 mit den Gemeinden Daubitz, Rietschen und Teicha zur Gemeinde Rietschen zusammen.

Ersterwähnungen der Ortschaften Altliebels gehen auf die Jahre 1590 (Neuliebel) und 1617 (Nappatsch) zurück. Rittergüter gab es in Altliebel ab 1635, in Nappatsch ab 1644 und in Neuliebel ab 1663. Die Land-, Forst- und Fischwirtschaft gehörten zum Haupterwerb der überwiegend sorbischen Bevölkerung. Gemäß der Statistik von Arnošt Muka hatte Altliebel 1885 insgesamt 138 Einwohner, davon 126 Sorben (91 %) und zwölf Deutsche.[1]

Diese war evangelisch-lutherisch geprägt und gehörte dem Kirchspiel Daubitz an, bis Altliebel im Jahr 1857 dem Kirchspiel Reichwalde zugeordnet wurde. Neuliebel verblieb bis 1956 beim Kirchspiel Daubitz und gehört seitdem zum Kirchspiel Rietschen.

Mit der Erklärung der Gemeinde Viereichen zum Braunkohleschutzgebiet wurde auch Altliebel stark beeinträchtigt. Nach der Wende konnten Bürgerproteste und Verhandlungen zwar erreichen, dass ein Teil der Gemeinde Viereichen nicht für den Tagebau Reichwalde devastiert wird, jedoch musste unter anderem das Dorf Altliebel selbst aufgegeben werden. Für die übrigen Orte wurden Förderprogramme abgerufen, um die Folgen des jahrelangen Schutzgebietsstatus zu mindern. Nappatsch blieb erhalten und wurde in Altliebel umbenannt.

Literatur

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  • Frank Förster: Verschwundene Dörfer im Lausitzer Braunkohlenrevier. 3., bearbeitete und erweiterte Auflage, Bautzen 2014
Luftbild des heutigen Altliebel (ehemals Nappatsch) mit der Brücke über den Weißen Schöps (Mitte) und dem Tagebau (Hintergrund)

Siehe auch

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  • Liste der abgebrochenen Orte im Lausitzer Kohlerevier
  • Archiv verschwundener Orte

Weblinks

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Commons: Altliebel/Stary Lubolń – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Website der Gemeinde Rietschen
  • Altliebel im Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen

Einzelnachweise

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  1. ↑ Ernst Tschernik: Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung. Akademie-Verlag, Berlin 1954. 
Wappen von Rietschen
Ortsteile der Gemeinde Rietschen

Altliebel (Stary Lubolń) | Daubitz (Dubc) | Hammerstadt (Hamoršć) | Neuliebel (Nowy Lubolń) | Rietschen (Rěčicy) mit Neuhammer (Nowy Hamor), Nieder Prauske (Delnje Brusy), Werda | Teicha (Hatk)

Normdaten (Geografikum): GND: 102591516X (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | VIAF: 3427147553268353800002
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Altliebel&oldid=259879627“
Kategorien:
  • Ort im sorbischen Siedlungsgebiet
  • Ort in der Oberlausitz
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  • Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)
  • Geographie (Rietschen)
  • Abgebaggerter Ort
  • Gemeindeauflösung 1973
  • Zerstört in den 1990er Jahren
  • Ersterwähnung 1590
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