Technopedia Center
PMB University Brochure
Faculty of Engineering and Computer Science
S1 Informatics S1 Information Systems S1 Information Technology S1 Computer Engineering S1 Electrical Engineering S1 Civil Engineering

faculty of Economics and Business
S1 Management S1 Accountancy

Faculty of Letters and Educational Sciences
S1 English literature S1 English language education S1 Mathematics education S1 Sports Education
  • Registerasi
  • Brosur UTI
  • Kip Scholarship Information
  • Performance
  1. Weltenzyklopädie
  2. Aichach – Wikipedia
Aichach – Wikipedia 👆 Click Here!
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Aichach (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Aichach
Deutschlandkarte, Position der Stadt Aichach hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 28′ N, 11° 8′ O48.46277777777811.130555555556446Koordinaten: 48° 28′ N, 11° 8′ O
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Aichach-Friedberg
Höhe: 446 m ü. NHN
Fläche: 92,83 km²
Einwohner: 22.015 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 237 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86551
Vorwahl: 08251
Kfz-Kennzeichen: AIC, FDB
Gemeindeschlüssel: 09 7 71 113
LOCODE: DE AIC
Stadtgliederung: 40 Gemeindeteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadtplatz 48
86551 Aichach
Website: www.aichach.de
Erster Bürgermeister: Klaus Habermann (SPD)
Lage der Stadt Aichach im Landkreis Aichach-Friedberg
KarteBaar (Schwaben)PöttmesTodtenweisAindlingPetersdorf (Schwaben)InchenhofenKühbachSchiltbergSielenbachAdelzhausenEurasburg (Schwaben)Ried (bei Mering)MeringMerchingSchmiechenSteindorf (Schwaben)KissingObergriesbachHollenbachRehlingAffingAichachFriedberg (Bayern)DasingAugsburgLandkreis Neuburg-SchrobenhausenLandkreis Pfaffenhofen an der IlmLandkreis DachauLandkreis FürstenfeldbruckLandkreis Donau-RiesLandkreis AugsburgLandkreis Landsberg am LechLandkreis Donau-RiesLandkreis Dillingen an der Donau
Karte

Aichach [ˈa͜içax] ⓘ ist die Kreisstadt des Landkreises Aichach-Friedberg im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben.

Geografie

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt liegt im Städtedreieck München – Augsburg – Ingolstadt am Flüsschen Paar.

Stadtansicht von Westen
Stadtplatz in Aichach

Stadtgliederung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindeteile

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Siehe auch: Systematische Gliederung der Gemeindeteile von Aichach

Es gibt 39 Gemeindeteile (in Klammern sind der Siedlungstyp und die Einwohnerzahlen (Hauptwohnsitz am 31. Dezember 2017) angegeben):[2][3]

  • Aich (Kapelle)
  • Aichach (Hauptort)
  • Algertshausen (Kirchdorf)
  • Andersbach (Einöde)
  • Blumenthal (Weiler)
  • Ecknach (Pfarrdorf)
  • Edenried (Kirchdorf)
  • Eitershofen (Einöde)
  • Froschham (Einöde)
  • Gallenbach (Pfarrdorf)
  • Gansbach (Einöde)
  • Griesbeckerzell (Pfarrdorf)
  • Hiesling (Dorf)
  • Hofgarten (Dorf)
  • Ippertshausen (Weiler)
  • Klingen (Pfarrdorf)
  • Knottenried (Einöde)
  • Matzenberg (Einöde)
  • Neuhausen (Weiler)
  • Neulhof (oberer) (Weiler)
  • Neulhof (unterer) (Einöde)
  • Neumühle (Weiler)
  • Nisselsbach (Einöde)
  • Oberbernbach (Pfarrdorf)
  • Obermauerbach (Pfarrdorf)
  • Oberschneitbach (Kirchdorf)
  • Oberwittelsbach (Pfarrdorf)
  • Röckerszell (Einöde)
  • Sulzbach (Pfarrdorf)
  • Tränkmühle (Einöde)
  • Untergriesbach (Dorf)
  • Untermauerbach (Kirchdorf)
  • Untermühle (Einöde)[4]
  • Unterschneitbach (Kirchdorf)
  • Unterwittelsbach (Dorf)
  • Walchshofen (Kirchdorf)
  • Wilpersberg (Einöde)
  • Windten (Einöde)
  • Wöresbach (Einöde)

Der Gemeindeteile „Aichach (Bahnhof)“ und „Untermühle“ wurden auf Antrag der Stadt Aichach durch Bescheid des Landratsamtes Aichach-Friedberg vom 14. April 2022 aufgehoben.[4] Die Untermühle wird aber im BayernPortal noch als Gemeindeteil geführt.[3]

Gemarkungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Gemarkung[5] Fläche in Hektar[6] Gemeindeteile Einwohner
(31. Dez. 2024)[6]
Einge-meindung[6]
Aichach 0.661,5309 Aichach 11.147
Algertshausen 0.240,7949 Algertshausen, Aichach (Bahnhof), Untermühle 01.070 1974
Ecknach 0.940,6773 Ecknach, Eitershofen, Nisselbach, Tränkmühle 01.145 1978
Edenried 0.239,7220 Edenried 00.257 1978
Gallenbach 0.877,0489 Gallenbach, Ippertshausen, Neulhof (oberer), Neulhof (unterer), Neumühle, Röckerszell, Windten 00.541 1978
Griesbeckerzell 0.698,0793 Griesbeckerzell, Hiesling, Hofgarten, Knottenried, Neuhausen 01.179 1978
Klingen 1.290,8427 Andersbach, Blumenthal, Gansbach, Klingen, Matzenberg, Wilpersberg 01.207 1977
Oberbernbach 0.764,0355 Aich, Froscham, Oberbernbach 02.095 1978
Obermauerbach 0.838,0528 Obermauerbach, Untermauerbach 00.580 1977
Oberschneitbach 0.513,7861 Oberschneitbach 00.382 1972
Oberwittelsbach 0.413,1107 Oberwittelsbach, Wöresbach 00.388 1978
Sulzbach 0.296,1091 Sulzbach 00.520 1972
Untergriesbach 0.243,2918 Untergriesbach 00.512 1970
Unterschneitbach 0.370,8105 Unterschneitbach 00.511 1970
Unterwittelsbach 0.449,9305 Unterwittelsbach 00.776 1972
Walchshofen 0.459,9188 Walchshofen 00.328 1972
Gesamt 9.297,7418 22.633

Klima

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Augsburg/Aichach 1990–2013
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Mittl. Temperatur (°C) −0,2 0,8 4,7 8,5 13,3 16,4 18,1 18,1 13,6 9,3 4,0 0,5 ⌀ 9
Mittl. Tagesmax. (°C) 2,5 4,5 9,1 13,9 18,8 21,8 23,8 23,9 18,7 13,3 6,7 2,9 ⌀ 13,4
Mittl. Tagesmin. (°C) −2,8 −2,8 0,3 3,2 7,7 11,0 12,5 12,3 8,5 5,3 1,3 −1,8 ⌀ 4,6
Niederschlag (mm) 40,5 35,5 50,4 48,6 79,8 92,9 121,0 88,4 66,5 53,7 54,4 55,7 Σ 787,4
Sonnenstunden (h/d) 2,0 3,0 4,3 5,9 7,1 7,5 7,7 7,3 5,3 3,4 1,9 1,7 ⌀ 4,8
Regentage (d) 13,9 14,2 14,7 13,0 14,4 15,8 15,3 13,8 13,1 13,6 14,7 16,6 Σ 173,1
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
2,5
−2,8
4,5
−2,8
9,1
0,3
13,9
3,2
18,8
7,7
21,8
11,0
23,8
12,5
23,9
12,3
18,7
8,5
13,3
5,3
6,7
1,3
2,9
−1,8
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Weather Online[7]

Geschichte

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aichach kann auf eine bald tausendjährige Geschichte zurückblicken. In der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts (vor 1078) wurde die Kirche von Aichach erstmals in einer chronikalen Notiz des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg genannt. Die Ansiedlung ist sicher älter.

1250 wurde erstmals ein Komtur als Leiter eines Hauses des Deutschen Ordens in Aichach genannt. Aichach war bis 1384 der Sitz einer Deutschordenskommende, die später nach Blumenthal umzog und bis 1806 bestand. 1347 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer „unser Statt Aychach […] allw die Recht […] die unser Statt due die Burger ze Munichen […] habent“.

Oberes Tor mit umfangreicher Inschrift zur Stadtgeschichte
Ansicht der Stadt Aichach von Michael Wening, um 1700 (noch mit dem 1704 zerstörten Schloss)

Im Jahre 1634 brannte Aichach nach einer Belagerung nahezu völlig ab. Im Laufe des Dreißigjährigen Krieges zogen die Truppen der Kriegsparteien immer wieder durch die schwer mitgenommene Stadt an der Straße von Augsburg nach Regensburg. Der Schwedengeneral Gustaf Horn rang mit den kaiserlichen Generälen Aldringen und Jan van Werth. 1704 kamen im Spanischen Erbfolgekrieg englische, holländische und spanische Truppen nach Aichach. Das herzogliche Schloss wurde zerstört.

Im Jahre 1796 zogen französische und österreichische Truppen durch die Stadt und nahmen zum Leidwesen der Bürger in und bei Aichach Quartier. Die Stadt hatte unter den wiederkehrenden Durchzügen der Armeen sehr zu leiden. Zwischen 1796 und 1809 mussten die Bürger von Aichach insgesamt 18.699 Offiziere und 194.086 Soldaten einquartieren.[8] Im Gasthof des Bräuers Lorenz Alois Gerhauser am Stadtplatz wohnten u. a. der französische General Saint Cyr und 1799 der Kosakenführer Rimski-Korsakow.

Die Stadt war vor 1800 Pflegamt und gehörte zum Rentamt München des Kurfürstentums Bayern. Aichach besaß ein Stadtgericht mit weitgehenden magistralen Eigenrechten.

Das Landgericht Aichach war ein von 1803 bis 1879 bestehendes bayerisches Landgericht älterer Ordnung. Diese Landgerichte waren im Königreich Bayern Gerichts- und Verwaltungsbehörden, die 1862 in administrativer Hinsicht von den Bezirksämtern und 1879 in juristischer Hinsicht von den Amtsgerichten abgelöst wurden. Seit 1862 bestand das Bezirksamt Aichach, Vorläufer des Landkreises Aichach. Er bildete im Zuge der Kreisreform 1972 mit dem Landkreis Friedberg sowie einzelnen Gemeinden weiterer Landkreise den provisorischen „Landkreis Augsburg-Ost“. Dieser neue Landkreis gehörte zum Regierungsbezirk Schwaben. Der Landkreis erhielt am 1. Mai 1973 seinen endgültigen Namen Landkreis Aichach-Friedberg.

Eingemeindungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Januar 1970 die Gemeinden Untergriesbach und Unterschneitbach nach Aichach eingemeindet. Am 1. Januar 1972 folgte die Eingemeindung der von Oberschneitbach, Sulzbach und Unterwittelsbach, und am 1. April 1972 wurde Walchshofen nach Aichach eingemeindet.[9] Am 1. Januar 1974 schloss sich die Eingemeindung von Algertshausen an, am 1. Januar 1977 folgten dann noch Klingen und Obermauerbach. In der bislang letzten Eingemeindungsphase wurden die Gemeinden Ecknach, Gallenbach, Griesbeckerzell (mit dem bereits am 1. Januar 1972 eingegliederten Edenried), Oberbernbach und Oberwittelsbach am 1. Januar 1978 zu Gemeindeteilen von Aichach.[10]

Einwohnerentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Einwohnerentwicklung von Aichach von 1840 bis 2017
Jahr Einwohner
1840 05.458
1900 06.554
1925 07.923
1939 08.600
1950 12.132
1961 12.673
1970 13.440
1987 16.202
1991 17.919
Jahr Einwohner
1995 19.156
2002 20.592
2005 20.853
2010 20.866
2015 21.050
2016 21.130
2017 21.169
2018 21.434
2019 [00]21.470[11]

Zwischen 1988 und 2019 wuchs die Stadt von 16.352 auf 21.470 um 5.118 Einwohner bzw. um 31,3 %.

Politik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Aichacher Rathaus
Aichacher Rathaus Südseite

Stadtrat und Bürgermeister

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat setzt sich aus dem 1. Bürgermeister und 30 Stadträten zusammen. Die drei vergangenen Kommunalwahlen führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2020[12]
Sitze
2020
%
2014
Sitze
2014
%
2008
Sitze
2008
Christlich-Soziale Union in Bayern (CSU) 35,4 11 36,9 11 39,1 12
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 19,7 06 28,9 09 29,1 09
Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) 14,8 04 06,9 02 03,5 01
Freie Demokratische Partei (FDP) 02,2 01 02,3 01 04,7 01
Freie Wählergemeinschaft (FWG) 18,1 05 16,8 05 18,4 06
Bündnis Zukunft Aichach (BZA) 05,7 02 04,5 01 – 0–
Christliche Wählergemeinschaft (CWG) 04,2 01 03,6 01 05,2 01
Gesamt (nach Korrektur der Rundungsfehler) 100 30 100 30 100 30
Wahlbeteiligung 57,86 % 54,1 % 57,8 %

Bürgermeister ist seit 1. Mai 1996 Klaus Habermann (SPD); am 15. März 2020 wurde er mit 63 Prozent für eine fünfte Amtszeit gewählt.

Gemeindefinanzen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2017 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 23,524 Mio. Euro, davon waren 8,155 Mio. Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto). 2017 betrug die Verschuldung 8,953 Mio. Euro, das sind 425 Euro je Einwohner.

Wappen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Blasonierung: „In Silber ein bewurzelter grüner Eichenbaum mit fünf Blättern und sechs goldenen Eicheln.“[13]
Wappenbegründung: Das Wappen von Aichach ist mit der Darstellung des Eichenbaums ein redendes Wappen. Der Ortsname bedeutet „Siedlung bei dem Eichenwald“.

Städtepartnerschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gemeindepartnerschaft
  • Osterreich Österreich: Brixlegg
  • Deutschland Deutschland: Schifferstadt
  • Ungarn Ungarn: Gödöllő
    Aichach-Unterwittelsbach mit dem Wasserschloss ist Ausgangspunkt und Gödöllő mit dem Königlichen Schloss der Endpunkt der sogenannten „Sissi-Straße“, die den Lebensweg der Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn nachzeichnet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Blick auf das Untere Tor

Theater und Museen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Stadtmuseum Aichach
  • Wittelsbacher Museum im Unteren Tor
  • Wasserschloss Unterwittelsbach

Bauwerke

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Aichach
Schneidergasse in Aichach
  • spätgotische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Ausstattung um 1907 neu gestaltet vom Münchner Architekten Richard Berndl, dem Maler Gustav G. Klemm (1858–1938) und dem Bildhauer Jakob Bradl
  • Ruine der Wittelsbacher Stammburg
  • Sisi-Schloss48.472411.15578
  • JVA Aichach, Frauengefängnis in Bayern
  • Schloss Blumenthal

Grünflächen und Naherholung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Walderlebnispfad der Stadt Aichach liegt im Aichacher Grubet.

Neu angelegt wurde 2016 der Stadtpark Aichach, welcher direkt am Flutgraben entlang verläuft. Im Stadtpark befindet sich auch der neue Kinderspielplatz „Biberburg“. Der Stadtpark ist ein wichtiges Bindeglied des bald im Zuge des Hochwasserschutzes fertiggestellten Paartalweges durch Aichach. Über diesen kann man vom Segelfluggelände Aichach durch das Stadtgebiet bis zur am anderen Ende des Ortes gelegenen Tränkmühle entlang der Paar wandern und die Natur genießen.

Regelmäßige Veranstaltungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Jedes Jahr wird im Juli das zehntägige Aichacher Volksfest veranstaltet.
  • Alle drei Jahre finden die Mittelalterlichen Markttage in der historischen Altstadt statt.
  • Jedes Jahr wird am Faschingssamstag ein Faschingstreiben veranstaltet.
  • Jedes Jahr am zweiten Augustwochenende wird das Stereostrand Festival (ehem. Stereowald Festival[14]) veranstaltet.[15]

Sport

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Freibad Aichach
  • Hallenbad Aichach (an der Wittelsbacher Realschule)
  • Landkreisstadion
  • Tennisclub Aichach

Vereine

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Königlich-Bayerische-Josefspartei
  • Ballspiel-Club Aichach (BCA)
  • TSV Aichach Sportverein mit 19 Abteilungen
  • Faschingsgesellschaft Paartalia Aichach 1973 e. V.
  • Aichacher Volkstheater e. V.
  • Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg – Stamm Otto von Wittelsbach[16]
  • Musikverein Aichach e. V.[17]

Musik

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Orchester

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Crazy Oak Bigband[18]
  • Philharmonie Aichach[19]
  • Aichacher Stadtkapelle[20]

Chöre

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Kammerchor St. Sebastian[21]
  • Liederchor Aichach[22]

Musikgruppen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • The Sensational Skydrunk Heartbeat Orchestra
  • Paincake[23]

Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der größte Arbeitgeber ist die Julius Zorn GmbH mit über 800 Angestellten.[24] Das internationale Bauunternehmen Züblin hat in Aichach eine Tochterfirma für Holzingenieurbau, die Züblin Timber GmbH mit ca. 200 Mitarbeitern.[25] Ähnlich viele Arbeiter beschäftigt die Firma Zenker Backformen, welche 2003 vom Haushaltsartikel-Hersteller Fackelmann übernommen wurde.[26] An der Schnittstelle von B 300 und A 8 haben sich Unternehmen wie DPD, Raben Group und Norma mit Logistikzentren niedergelassen.[27]

Medien

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Aichach erscheinen als Tageszeitungen:

  • Aichacher Zeitung bei der Mayer & Söhne Druck- und Mediengruppe GmbH & Co. KG;
    Alle Nichtabonnenten der Aichacher Zeitung erhalten am Mittwoch und Samstag den Aichacher Anzeiger als kostenloses Wochenblatt.
  • Aichacher Nachrichten (Regionalausgabe der Augsburger Allgemeine) bei der Presse-Druck- und Verlags-GmbH Augsburg

In der Radiolandschaft Aichachs gibt es zwei Lokalsender, Hitradio RT1 und Radio Fantasy, die eigene terrestrische Frequenzen besitzen, über Kabel können noch weitere angrenzende Regionalhörfunkprogramme und Sender mit nationalem und internationalem Verbreitungsgebiet empfangen werden.

Seit Februar 2011 gibt es einen Internet-Fernsehsender Aichach.tv, der mit regionalen Nachrichten, Berichten, Reportagen und Talksendungen aus Aichach und Region berichtet.

Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Landratsamt Aichach
Amtsgericht Aichach
JVA Aichach
  • Amtsgericht Aichach
  • Arbeitsamt Aichach
  • Forstamt
  • Gesundheitsamt
  • Justizvollzugsanstalt (JVA Aichach)
  • Landratsamt Aichach-Friedberg
  • Stadtbücherei Aichach
  • Vermessungsamt
  • Staatliches Veterinäramt
  • Wasserwerk

Bildung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Ludwig-Steub-Volksschule Aichach (Grundschule)
  • Grundschule Aichach-Nord
  • Elisabeth-Schule (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung)
  • Edith-Stein-Schule (Förderzentrum, Förderschwerpunkt Lernen, Sprache und emotionale Entwicklung)
  • Geschwister-Scholl-Mittelschule Aichach
  • Wittelsbacher-Realschule Aichach
  • Deutschherren-Gymnasium Aichach
  • Berufsfachschule für Krankenpflege
  • Staatliche Berufsschule Aichach-Friedberg
  • Volkshochschule Aichach-Friedberg e. V.

Verkehr

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Bahnhof Aichach
  • Aichach hat einen Bahnhof an der Paartalbahn mit Anschluss nach Augsburg und Ingolstadt
  • Die Bundesstraße 300 verbindet Aichach mit Augsburg und der Bundesautobahn 8 München – Stuttgart (Ausfahrt Dasing) sowie über Schrobenhausen mit Ingolstadt und der Bundesautobahn 9
  • Aichach besitzt das Segelfluggelände Aichach, welches vom LSV Aichach betrieben wird.

Persönlichkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
→ Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Aichach

Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Johannes Engel (vor 1463–1512), Mediziner, Astronom und Astrologe
  • Matthias Greitter (1495–1550), Kantor und Komponist
  • Johann Sigmund Zeller von und zu Leibersdorf (1653–1729), römisch-katholischer Weihbischof
  • Theodor Krump (1672–1724), Missionar, Afrikareisender und Autor
  • Ignaz Lumberger (1710–1800), Bürgermeister von Dachau
  • Johann Baptist Strobl (1746–1805), Publizist und Verleger
  • Maurus Aloys Harter (1777–1852), Bibliothekar und Benediktiner
  • Ignatz Kapfhammer (1803–1879), Bürgermeister von Aichach, Abgeordneter des Bayerischen Landtags
  • Ludwig Steub (1812–1888), Schriftsteller
  • Franz Beck (1846–1918), Reichstagsabgeordneter und Bürgermeister der Stadt
  • Ernst Mayer (1862–1932), Rechtshistoriker
  • Ferdinand Müller (1859–1944), Landtagsabgeordneter, Vater von Vincenz Müller
  • Otto von Andrian-Werburg (1876–1936), Verwaltungsjurist und Bezirksoberamtmann
  • Robert Haselberger (1884–1959), Fleischwarenfabrikant, Bürgermeister von Aichach
  • Vincenz Müller (1894–1961), Generalleutnant der Wehrmacht und der NVA
  • Franziska Gröber (1897–1952), Politikerin (BVP, CSU)
  • Martin Achter (1905–1995), Priester und Prälat
  • Rudolf Wagner (1937–2012), Lehrer, Heimatforscher und Archivar
  • Maximilian Lehmer (* 1946), Politiker (CSU), Mitglied des Deutschen Bundestages
  • Erhard Smutny alias „Hardy“ (* 1949), Zauberkünstler und Autor
  • Christian Knauer (* 1952), Politiker (CSU), Landrat des Landkreises Aichach-Friedberg
  • Chrislo Haas (1956–2004), Musiker
  • Erhard Bühler (* 1956), Generalleutnant der Bundeswehr
  • Clemens Schwaiger (* 1962), Philosophieprofessor
  • Harry Blank (* 1968), Schauspieler
  • Peter Riedlberger (* 1973), Altertumswissenschaftler
  • Georg Arzberger (* 1981), Klarinettist und Professor
  • Roman Ehrlich (* 1983), Schriftsteller
  • Christoph Burkhard (* 1984), Fußballspieler
  • Michaela Pfundmair (* 1984), Psychologin und Hochschullehrerin
  • Ferdinand Schmidt-Modrow (1985–2020), Schauspieler
  • Monika Aidelsburger (* 1987), Physikerin und Hochschullehrerin
  • Simon Popp (* 1990), Musiker
  • Raphael Müller (* 1999), hochbegabter Autist und stummer Jung-Autor
  • Matteo Schablas (* 2005), österreichischer Fußballspieler
  • Felipe Chávez (* 2007), deutsch-peruanischer Fußballspieler

Sonst mit Aichach verbunden

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Ferdinand von Miller (1813–1887), schuf als Erzgießer die Bavaria-Statue und war Vater von
    • Ferdinand Freiherr von Miller (1842–1929), Erzgießer und Direktor der Akademie der Bildenden Künste München.
    • Oskar von Miller (1855–1934), Begründer des Deutschen Museums.
  • Carl Friedrich von Marcus (1802–1862), Arzt, Psychiater und Hochschullehrer, war zwischen 1827 und 1832 Gerichtsmediziner in Aichach
  • Hans-Werner Gessmann (1950–2023), Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Begründer des Humanistischen Psychodramas
  • Einige der bekanntesten Namen von Bewohnern der Stadt finden sich unter den Inhaftierten der Justizvollzugsanstalt Aichach; darunter
    • Ilse Koch (1906–1967)
    • Vera Brühne (1910–2001)
    • Ingrid van Bergen (1931–2025)
    • Brigitte Mohnhaupt (* 1949)

Literatur

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Martin Zeiller: Aicha. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Bavariae (= Topographia Germaniae. Band 4). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1644, S. 10–11 (Volltext [Wikisource]). 
  • Franz Dionys Reithofer: Chronologische Geschichte der Stadt Aichach in Bayern. München 1818 ([1] Digitalisat).
  • Josef Müller: Aichach einst und jetzt. Aichach 1968, 2. Auflage 1972, 3. Auflage 1997
  • Stadtmuseum Aichach (Hrsg.): Lorenz Aloys Gerhauser (1768–1837). Aichach, 2018.
  • Stadtmuseum Aichach (Hrsg.): 900 Jahre Wittelsbach und Aichach. Aichach, 2. Auflage, 2020.
  • Christoph Lang et al. (Hrsg.): Aichach: Geschichte einer Stadt in Bayern. Pustet Verlag, Regensburg 2025. ISBN 978-3791735627.

Weblinks

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Commons: Aichach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Aichach – Reiseführer
  • Homepage
  • Aichach: Amtliche Statistik des Bayerischen Landesamtes für Statistik

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Einwohnerzahlen – Stand: 31. Dezember 2024. (PDF; 4,1 MB) Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke in Bayern – Basis: Zensus 2022. In: statistik.bayern.de. Bayerisches Landesamt für Statistik, Juni 2025, abgerufen am 15. August 2025 (Hilfe dazu). 
  2. ↑ Stadt Aichach in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 21. August 2019.
  3. ↑ a b Gemeinde Aichach, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 1. April 2024.
  4. ↑ a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Bayern in Zahlen. Nr. 6, 2022, S. 7 (bayern.de [PDF]). 
  5. ↑ Gemarkungs- und Gemeindeverzeichnis. Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung, 17. Februar 2022, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2021; abgerufen am 7. Mai 2022. 
  6. ↑ a b c Fläche und Einwohner nach Stadtteilen. Stadt Aichach, abgerufen am 5. Juni 2022. 
  7. ↑ weatheronline.de
  8. ↑ Hannes Hintermeier: Napoleons Frieden, Napoleons Kriege. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. Mai 2015, S. 13.
  9. ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415. 
  10. ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 787, 788 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]). 
  11. ↑ Einwohnerzahlen im Landkreis Aichach Friedberg (Memento vom 5. Dezember 2020 im Internet Archive)
  12. ↑ Wahl des Stadtrats 2020, Stadt Aichach, Gesamtergebnis@1@2Vorlage:Toter Link/sslsites.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Juni 2023. Suche im Internet Archive (T)), abgerufen am 27. Mai 2020
  13. ↑ Wappen von Aichach in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  14. ↑ Manfred Zeiselmair: Stereowald wird 2019 zum Stereostrand. Abgerufen am 26. November 2019. 
  15. ↑ Nicole Simüller: Stereostrand-Festival 2020: Musikfestival geht in nächste Runde. Abgerufen am 26. November 2019. 
  16. ↑ DPSG Aichach | Tu was, dann tut sich was! In: www.dpsg-aichach.de. Abgerufen am 14. September 2016. 
  17. ↑ https://musikverein-aichach.de/. Abgerufen am 26. November 2019. 
  18. ↑ Crazy Oak Big Band mit Hugo Strasser. Abgerufen am 26. November 2019. 
  19. ↑ Aichacher Zeitung | Philharmonie in Bestform. Abgerufen am 26. November 2019. 
  20. ↑ Erich Echter: Volksfest: „O’zapft is“ auf der Aichacher Wiesn. Abgerufen am 26. November 2019. 
  21. ↑ Manuela Rieger: Zwischen Zuversicht und Todesahnung. Abgerufen am 26. November 2019. 
  22. ↑ Willkommen. Abgerufen am 26. November 2019. 
  23. ↑ Judith Roderfeld: Vier Bands aus der Region planen Neues. Abgerufen am 26. November 2019. 
  24. ↑ Juzo Go 2023. Abgerufen am 11. März 2024. 
  25. ↑ Züblin-Timber Holzingenieurbau: ZÜBLIN Timber Standorte. In: zueblin-timber.com. Abgerufen am 11. März 2024. 
  26. ↑ Über uns. In: zenker-backformen.de. Abgerufen am 11. März 2024 (deutsch). 
  27. ↑ Claudia Bammer: Ein weiteres Logistikzentrum entsteht im Gewerbepark Acht300. In: augsburger-allgemeine.de. Abgerufen am 11. März 2024. 
Wappen der Stadt Aichach
Stadtteile der Stadt Aichach

Aich | Aichach (Hauptort) | Algertshausen | Andersbach | Blumenthal | Ecknach | Edenried | Eitershofen | Froschham | Gallenbach | Gansbach | Griesbeckerzell | Hiesling | Hofgarten | Ippertshausen | Klingen | Knottenried | Matzenberg | Neuhausen | Neulhof (oberer) | Neulhof (unterer) | Neumühle | Nisselsbach | Oberbernbach | Obermauerbach | Oberschneitbach | Oberwittelsbach | Röckerszell | Sulzbach | Tränkmühle | Untergriesbach | Untermauerbach | Untermühle | Unterschneitbach | Unterwittelsbach | Walchshofen | Wilpersberg | Windten | Wöresbach

Wappen des Landkreises Aichach-Friedberg
Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg

Städte: Aichach | Friedberg

Märkte: Aindling | Inchenhofen | Kühbach | Mering | Pöttmes

Weitere Gemeinden: Adelzhausen | Affing | Baar | Dasing | Eurasburg | Hollenbach | Kissing | Merching | Obergriesbach | Petersdorf | Rehling | Ried | Schiltberg | Schmiechen | Sielenbach | Steindorf | Todtenweis

Normdaten (Geografikum): GND: 4084820-6 (GND Explorer, lobid, OGND, AKS) | LCCN: n80149722 | VIAF: 127845122
Abgerufen von „https://de.teknopedia.teknokrat.ac.id/w/index.php?title=Aichach&oldid=265411797“
Kategorien:
  • Aichach
  • Gemeinde in Bayern
  • Ort im Landkreis Aichach-Friedberg
  • Ehemalige Herzogsresidenz
  • Kreisstadt in Bayern
  • Ersterwähnung im 11. Jahrhundert
  • Stadtrechtsverleihung 1347
Versteckte Kategorien:
  • Wikipedia:Seite mit Audioeinbettung
  • Wikipedia:Weblink offline

  • indonesia
  • Polski
  • العربية
  • Deutsch
  • English
  • Español
  • Français
  • Italiano
  • مصرى
  • Nederlands
  • 日本語
  • Português
  • Sinugboanong Binisaya
  • Svenska
  • Українська
  • Tiếng Việt
  • Winaray
  • 中文
  • Русский
Sunting pranala
Pusat Layanan

UNIVERSITAS TEKNOKRAT INDONESIA | ASEAN's Best Private University
Jl. ZA. Pagar Alam No.9 -11, Labuhan Ratu, Kec. Kedaton, Kota Bandar Lampung, Lampung 35132
Phone: (0721) 702022
Email: pmb@teknokrat.ac.id