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FID Media ist der Fachinformationsdienst fĂŒr Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaft, unter dem die UniversitĂ€tsbibliothek Leipzig ein zentrales Suchportal fĂŒr fachangehörige Wissenschaftler betreibt. Bis September 2024 hieß der Dienst adlr.link (Advanced Delivery of Library Resources).[1] Der Fachinformationsdienst wird seit 2014 durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.[2]

Geschichte

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Seit 1998 war die UniversitĂ€tsbibliothek Leipzig Sitz des Sondersammelgebiets (SSG) 3.5: Kommunikations- und Medienwissenschaften, Publizistik. Der Altbestand an Monografien im SSG umfasst etwa 30.000 BĂ€nde und 400 Fachzeitschriften. Im Rahmen des Sondersammelgebiets wurde zusĂ€tzlich von 2007 bis 2012 die Virtuelle Fachbibliothek medien buehne film zusammen mit der UniversitĂ€tsbibliothek Frankfurt am Main entwickelt und betrieben. Seit Ende 2013 werden Sondersammelgebiete von der Deutschen Forschungsgemeinschaft nicht weiter gefördert. Stattdessen wurde das Förderprogramm der Fachinformationsdienste neu aufgenommen. Im September 2024 wurde adlr.link in FID Media umbenannt und wird zukĂŒnftig zusammen mit media/rep/, dem Open-Access-Publikationsdienste des medienwissenschaftlichen Fachrepositoriums entwickelt.[1] FID Media wird in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK) und der Gesellschaft fĂŒr Medienwissenschaft (GfM) entwickelt.

Zielsetzung

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Ziel der Fachinformationsdienste ist es, Wissenschaftlern einen schnellen und direkten Zugriff auf Spezialliteratur und forschungsrelevante Informationen zu ermöglichen. Als bundesweites System ergĂ€nzen sie die lokalen Informationsinfrastrukturen der Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Fachinformationsdienste entwickeln dazu je nach Fach unterschiedliche Angebote – z. B. können Tools fĂŒr den Zugriff auf digitale Ressourcen bereitgestellt werden, es kann aber auch der Bestandsaufbau konventioneller Veröffentlichungen vertieft werden. Fachinformationsdienste bieten eine Informationsversorgung der Wissenschaft als ErgĂ€nzung zur Grundversorgung durch wissenschaftliche Bibliotheken. Im Gegensatz zu den Sondersammelgebieten haben Fachinformationsdienste nicht mehr das Ziel eines möglichst umfassenden Sammelns und Archivierens von Veröffentlichungen.

Das Suchportal ist fĂŒr Recherchen jedermann online zugĂ€nglich. Die OberflĂ€che von adlr.link ermöglicht eine fachspezifische Suche in einem zentralen Suchindex, der aus mehreren Quellen gespeist wird. Der Index enthĂ€lt u. a. den gesamten Altbestand des ehemaligen SSG, eine Liste von neu erschienenen Werken, die regelmĂ€ĂŸig aktualisiert wird, zahlreiche frei zugĂ€ngliche Onlineressourcen und Open-Access-Dokumente sowie einen umfangreichen Artikelindex, mit dem Recherchen in wissenschaftlichen Zeitschriften auf Artikelebene möglich ist. Der Index bestand im MĂ€rz 2018 aus ĂŒber 1,3 Mio. DatensĂ€tzen.[3] Das Portal berĂŒcksichtigt bereits lokal vorhandene Zugangslizenzen und BuchbestĂ€nde in den Heimatbibliothek des Nutzers und zeigt diese nutzerspezifisch an. Beim Nutzer nicht zugĂ€ngliche oder vorhandene Dokumente werden ggf. per Lieferdienst bereitgestellt. DarĂŒber hinaus sind einige Ressourcen in einer speziellen Fachinformationsdienst-Lizenz nur fĂŒr angemeldete Nutzer zugĂ€nglich. Gedruckte Publikationen werden entweder neu erworben und dem Nutzer direkt zugesendet oder können, wenn sie im Bestand vorhanden sind, per Fernleihe bestellt werden.

Perspektivisch sollen in adlr.link auch vermehrt audiovisuelle Medien nachgewiesen und, wo möglich, ein direkter Zugriff auf audiovisuelle Werke ermöglicht werden.

Software

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Technisch basiert das Suchportal auf der Open-Source-Software VuFind. Die Software ermöglicht eine facettenorientierte Suche ĂŒber verschiedene Datenquellen hinweg. Dabei werden – im Gegensatz zur Metasuche – die Suchergebnisse in einer Ergebnisliste mittels eines textstatistischen Rankings dargestellt. Die Facettierung ermöglicht es dann, die Ergebnisse weiter einzuschrĂ€nken, ohne auf eine hierarchische Struktur RĂŒcksicht nehmen zu mĂŒssen.

Literatur

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  • Thomas BĂŒrger, Ulrich Johannes Schneider: Fachinformationsdienste fĂŒr die Wissenschaften (FID). DFG fördert Bibliotheken in Sachsen. In: BIS – Magazin der Bibliotheken in Sachsen. Band 7, Heft 1, 2014, ISSN 1866-0665, S. 4. urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-136822.
  • Jens Lazarus, Leander Seige: FID fĂŒr Medien- und Kommunikationswissenschaft. UniversitĂ€tsbibliothek Leipzig entwickelt neuen Fachinformationsdienst. In: BIS – Magazin der Bibliotheken in Sachsen. Band 7, Heft 1, 2014, ISSN 1866-0665, S. 5–6. urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-136893.
  • Sebastian Stoppe: adlr.link startet an der UB Leipzig. Fachinformationsdienst fĂŒr Medien- und Kommunikationswissenschaft eingerichtet. In: BIS – Magazin der Bibliotheken in Sachsen. Band 8, Heft 2, 2015, ISSN 1866-0665, S. 86–87. urn:nbn:de:bsz:14-qucosa-173530.
  • Sebastian Stoppe: Neue Wege in der Informationsversorgung. Der Fachinformationsdienst Medien- und Kommunikationswissenschaft. In: Brintzinger, Klaus-Rainer et al. (Hrsg.): Bibliotheken: Von Anfang an Zukunft. 104. Deutscher Bibliothekartag NĂŒrnberg. Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, MĂŒnster 2016, S. 108–118, ISBN 978-3-95925-015-3. doi:10.5282/o-bib/2015H4S108-118.
  • Sebastian Stoppe: Neue Wege in der Informationsversorgung. Der Fachinformationsdienst Medien- und Kommunikationswissenschaft. Vortrag auf dem 104. Deutscher Bibliothekartag, NĂŒrnberg, 2015. urn:nbn:de:0290-opus4-16638.
  • Sebastian Stoppe: Was Kommunikations- und Medienwissenschaftler/innen von einem Fachinformationsdienst erwarten. Design und Ergebnisse einer Fachcommunity-Befragung. In: o-bib. Das offene Bibliotheksjournal. Band 2, Heft 3, 2015, ISSN 2363-9814, S. 37–62. doi:10.5282/o-bib/2015H3S37-62.

Weblinks

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  • Offizielle WebprĂ€senz
  • Projektblog – aktuelle Informationen und hĂ€ufig gestellte Fragen zu adlr.link
  • Fachinformationsdienst fĂŒr Medien-, Kommunikations- und Filmwissenschaft „FID Media“ – auf der Seite der UniversitĂ€tsbibliothek Leipzig

Einzelnachweise

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  1. ↑ a b FID Media | Fachinformationsdienst Kommunikations- und Medienwissenschaft. Abgerufen am 2. September 2025. 
  2. ↑ Förderprogramm „Fachinformationsdienste fĂŒr die Wissenschaft“. Abgerufen am 2. September 2025 (deutsch). 
  3. ↑ Welche Medien werden berĂŒcksichtigt? Bei: Kommunikations-, Medien- und Filmwissenschaft. In: wikis.sub.uni-hamburg.de. Abgerufen am 23. MĂ€rz 2018. 
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=FID_Media&oldid=259435550“
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