Gebräuchliches Quartier von Bern
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|---|---|
| Koordinaten | 595942 / 199859 |
| Höhenbereich | 546–560 m ü. M. |
| Fläche | 0,060 km² |
| Einwohner | 318 (31. Dez. 2024)[1] |
| Ausländeranteil | 23.58 % (31. Dez. 2024)[2] |
| Arbeitsstätten | 10 (31. Dez. 2023)[3] |
| Quartiernummer | 606 |
| Postleitzahl | 3027 |
| Statistischer Bezirk | Bethlehem |
| Stadtteil | Bümpliz-Oberbottigen |
Ackerli (auch: Acherli) ist ein Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil VI Bümpliz-Oberbottigen, dort im statistischen Bezirk Bethlehem. Angrenzende Quartiere sind Holenacker, Eichholz, Bethlehemacker und Tscharnergut.[4] Acherli war der Name eines früheren kleinen Bauerngutes auf diesem Gelände.[5]
Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 318 Personen.
Davon waren 50,3 Prozent Männer und 49,7 Prozent Frauen.
2024 wurde 1 Person eingebürgert. 1 Geburt standen 2 Todesfällen gegenüber.
Es wurden 4 Ehen geschlossen und es gab 2 Scheidungen.
243 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 75 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 23.58 %).[2]
Es befanden sich dort 10 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)
Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]
| Altersklasse | Anz. Einw. | Anteil in % |
|---|---|---|
| 0–6 (Vorschule) | 4 | 1.26 |
| 7–15 (Schule) | 22 | 6.92 |
| 16–19 (Ausbildung) | 5 | 1.57 |
| 20–64 (Berufsphase) | 175 | 55.03 |
| ab 65 (Rentner) | 112 | 35.22 |
Struktur
Das Quartier wird dominiert durch das Wohnheim Acherli. Der Grundstein wurde 1986 gelegt, der Erstbezug erfolgte 1988. Ein mitgebautes Hallenbad wurde 2004 geschlossen und in Schulungsräume umgewandelt. Seit 2014 sind 95 Wohnplätze bewilligt.[6] In der Wohnüberbauung Acherli wurden zwischen 2004 und 2009 drei Wohnzeilen mit fünf bzw. sechs Etagen und insgesamt 107 Wohnungen realisiert.[7][8][9]
Die Band-Genossenschaft mit einem von drei Berner Standorten in Ackerli bietet geschützte Arbeitsplätze für die Eingliederung von Menschen, die wegen Krankheit, Unfall oder Arbeitslosigkeit Neuorientierung oder Unterstützung beim Wiedereinstieg in den Beruf suchen.[10]
Die katholische Pfarrei St. Mauritius besitzt und betreibt im Ackerli die Mauritiuskirche mit Gemeindezentrum.[11]
Verkehr
Die Strassenbahnlinie 8 verkehrt von der Station Holenacker (im Westen) bzw. Tscharnergut (im Osten) über das Zentrum von Bern nach Saali bzw. zum Bahnhof Bern Westside. Darüber hinaus steht die gute Verkehrsanbindung des Nachbarquartiers Bern-Brünnen zur Verfügung. Die Hauptstrassen 1 und 10 (gemeinsamer Verlauf) als Neue Murtenstrasse und das Nordportal des Autobahntunnels (Brünnentunnel) der A1 bilden die westliche Grenze.
Siehe auch
Weblinks
- Gebräuchliches Quartier Ackerli auf map.bern.ch
Einzelnachweise
- ↑ a b Polizeiinspektorat Stadt Bern, Einwohnerdatenbank; Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten, Ordipro (einige online)
- ↑ a b Schweizer und Ausländer gemäss Die Wohnbevölkerung der Stadt Bern 2024
- ↑ a b Bundesamt für Statistik, Statistik der Unternehmensstruktur STATENT
- ↑ Interaktiver Stadtplan der Stadt Bern (Auswahl unter «Themen»).
- ↑ Berchtold Weber: Historisch-topografisches Lexikon der Stadt Bern. Schriften der Berner Burgerbibliothek, Stand 1. Januar 1919.
- ↑ Geschichte. Verein Wohnheim Acherli, abgerufen am 29. März 2020.
- ↑ Wohnüberbauung Ackerli: Einleitung der öffentlichen Mitwirkung. Stadt Bern, 6. April 2005, abgerufen am 29. März 2020.
- ↑ Wohnüberbauung Acherli / Bern. Rykart, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2020; abgerufen am 29. März 2020.
- ↑ Überbauungsordnung Acherli. (PDF; 1,2 MB) Stadt Bern, 21. Juni 2005, abgerufen am 29. März 2020.
- ↑ Talente fördern, Mehrwert bieten. Band-Genossenschaft, abgerufen am 29. März 2020.
- ↑ Pfarrei Bern St. Mauritius. kathbern.ch, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 26. März 2020; abgerufen am 29. März 2020.











